Manz AG gibt überraschendes Aus für Batteriezellenproduktion bekannt
Manz AG gibt überraschendes Aus für Batteriezellenproduktion bekannt
Manz AG steigt aus der Batteriezellenproduktion aus
Die Manz AG hat bekannt gegeben, sich aus dem Bereich der Batteriezellenproduktion zurückzuziehen, nachdem der europäische Markt nicht wie erwartet gewachsen ist. Stattdessen will sich das Unternehmen künftig auf industrielle Automatisierung, Elektronik und die Halbleiterfertigung konzentrieren. Dieser Strategiewechsel ist Teil eines umfassenden Umstrukturierungsprogramms angesichts finanzieller Schwierigkeiten und eines deutlichen Nachfragerückgangs bei Produktionsanlagen für Batteriezellen.
Der europäische Markt für Batteriezellen verzeichnet seit 2022 erhebliche Rückschläge. Hohe Energiekosten, unsichere Subventionen und der harte Wettbewerb aus Asien haben die Nachfrage nach Produktionsanlagen stark gedämpft. Große Akteure wie Northvolt stoppten ihre Expansionspläne in Schweden, während das von Volkswagen unterstützte Konsortium ACC den Bau einer Gigafactory in Deutschland auf Eis legte. Selbst das Joint Venture Automotive Cells Company von Stellantis und Safran verschob Projekte in Frankreich. Auch Zulieferer wie Dürr und Siemens meldeten Stornierungen von Aufträgen – ein Zeichen für den branchenweiten Abschwung.
Da Manz AG die Investitionen in die Batteriezellenproduktion nicht amortisieren konnte, wird das Unternehmen diesen Geschäftsbereich nun veräußern. Verhandlungen mit mehreren potenziellen Käufern laufen bereits, wobei der Verkauf bis zur ersten Jahreshälfte 2025 abgeschlossen werden soll. Für 2024 rechnet das Unternehmen mit Umsätzen zwischen 170 und 180 Millionen Euro, erwartet jedoch ein Defizit: Die EBITDA-Marge wird voraussichtlich zwischen –25 und –20 Millionen Euro liegen.
Um die Finanzlage zu stabilisieren, wird Manz AG ein Insolvenzverfahren einleiten und einen strukturierten Restrukturierungsprozess durchlaufen. Ziel ist es, schlanker aus der Krise hervorzugehen – mit reduzierten Personalkosten, geringeren Fixkosten und einem optimierten Materialeinsatz. Arbeitsabläufe sollen verschlankt und das Produktportfolio standardisiert werden, um die Effizienz zu steigern. Langfristig will sich das Unternehmen auf stabilere Märkte wie industrielle Automatisierung und Auftragsfertigung konzentrieren.
Mit der Umstrukturierung verlässt Manz AG die Batteriezellenproduktion vollständig und richtet den Fokus auf Kerngeschäftsfelder mit höherem Marktpotenzial. Das Insolvenzverfahren dient dazu, die Kosten zu senken und die Betriebsabläufe zu optimieren, um das Unternehmen wettbewerbsfähiger aufzustellen. Ein entscheidender Schritt in diesem Prozess bleibt der erfolgreiche Verkauf des Batteriesparten.
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