Paulus-Spielplatz in Halle bleibt erhalten – eine Million Euro für Sanierung
Tobias LangPaulus-Spielplatz in Halle bleibt erhalten – eine Million Euro für Sanierung
Ein Spielplatz in Halle (Saale) erhält bald ein großes Upgrade, nachdem Bedenken über seine Zukunft aufgekommen waren. Der elfjährige Jonathan äußerte bei einer Stadtratssitzung Sorgen über Gerüchte, wonach der Paulus-Spielplatz möglicherweise einem unterirdischen Parkhaus weichen solle. Die Stadt hat nun bestätigt, dass es solche Pläne nicht gibt – stattdessen wird über eine Million Euro in seine Sanierung fließen.
Der Spielplatz am Rathenauplatz hat bereits seit einiger Zeit mit Problemen zu kämpfen. Ein Teil ist wegen veralteter und unsicherer Geräte weiterhin gesperrt. In früheren Diskussionen war zwar der Bau einer Tiefgarage auf dem Gelände erwogen worden, diese Pläne wurden jedoch wegen der hohen Kosten verworfen.
Bei einer jüngsten Ratssitzung brachte Jonathan seine Ängste vor einer möglichen Schließung des Spielplatzes zur Sprache. Oberbürgermeister Dr. Alexander Vogt versicherte den Anwohnern daraufhin, dass der Paulus-Spielplatz keinesfalls einem Parkhaus weichen werde. Stattdessen werde die Stadt Mittel aus einer Sonderrücklage nutzen, um umfangreiche Sanierungsarbeiten durchzuführen.
Der Bürgermeister kündigte zudem an, dass der Spielplatz nach Abschluss der Arbeiten vollständig wiedereröffnet wird. Parallel prüft die Stadt weiterhin den Bau kleinerer Quartiersgaragen in Gebieten mit hohem Parkplatzbedarf.
Die Entscheidung bedeutet, dass der Paulus-Spielplatz in seiner jetzigen Form erhalten bleibt – allerdings mit verbesserten Angeboten für Kinder. Über eine Million Euro werden die Sanierungskosten decken und sicherstellen, dass die Anlage sicher und zugänglich bleibt. Der Fokus der Stadt liegt nun darauf, den Parkraumbedarf an anderen Standorten in Halle (Saale) zu lösen.






