18 April 2026, 16:04

ADFEST-Diskussion: Warum Mut und Intuition die Kreativität revolutionieren

Schwarzes und weißes Banner mit "Werbung" unten und einem zentralen Logo mit menschlichem Gesicht.

ADFEST-Diskussion: Warum Mut und Intuition die Kreativität revolutionieren

Lebhafte Diskussion über Kreativität bei ADFEST: Mut, Geduld und Intuition als Treiber

Auf dem ADFEST fand im Rahmen einer von Lucia Ongay moderierten Podiumsdiskussion ein inspirierender Austausch über Kreativität statt. Unter dem Titel "Gespräche, die Kreativität neu prägen" diskutierten Pannarai Juanroong, Anna Fawcett und Shruthi Subramaniam, wie Geduld, Mut und menschliche Intuition zu bedeutungsvoller Arbeit beitragen.

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Die Runde begann mit der Frage nach der Rolle von Technologie in kreativen Prozessen. Zwar gewinnen KI-Tools zunehmend an Bedeutung, doch betonte Shruthi Subramaniam, dass Maschinen keine echten menschlichen Emotionen wecken können. Sie rief Kreativschaffende dazu auf, sich eher auf ihren Instinkt als auf Algorithmen zu verlassen.

Im weiteren Verlauf ging es um die Herausforderungen der ersten Inspiration. Subramaniam erklärte, dass Ideen nicht immer sofort einleuchten müssen – Verwirrung könne den Weg zu Durchbrüchen ebnen. Gleichzeitig warnte sie vor zu großer Vorsicht und plädierte stattdessen für radikale Einfachheit und kollektive Intuition.

Ein weiterer zentraler Punkt war die Bedeutung von Kontroversen. Die Panelist:innen waren sich einig, dass produktive Reibung in Diskussionen Ideen stärkt. Wer für eine Idee kämpft, so ihr Fazit, verfeinert sie oft zu etwas Mächtigerem.

Abschließend reflektierte die Gruppe über die Gerety Awards, die ausschließlich von weiblichen Kreativführerinnen juriert werden. Die Auszeichnungen wurden als neuer Maßstab dafür hervorgehoben, was wirklich beim Publikum ankommt. Geduld, Mut und das Vertrauen in den eigenen Bauch als essenzielle Zutaten wirkungsvoller Kreativität wurden dabei immer wieder betont.

Die Veranstaltung endete mit einer klaren Botschaft: Technologie sollte Kreativität nicht dominieren. Die besten Arbeiten entstehen vielmehr durch die Bereitschaft, mit Widerständen umzugehen, mutige Ideen zu verteidigen und dem menschlichen Instinkt zu folgen. Die Erkenntnisse des Panels boten eine frische Perspektive darauf, wie Geschichten geschaffen werden, die nachhallend wirken.

Quelle