Güntzler fordert rasche Steuerreform – sonst droht Milliardenloch im Haushalt
Noah KrügerGüntzler fordert rasche Steuerreform – sonst droht Milliardenloch im Haushalt
Fritz Güntzler, der finanzpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, drängt auf rasche Steuerentlastungen für Bürger und Unternehmen. Er warnte, dass Verzögerungen bei der Reform schwerwiegende finanzielle Folgen nach sich ziehen könnten – darunter ein mögliches Haushaltsloch von 1,1 Milliarden Euro.
Güntzler richtete sich direkt an die CDU- und CSU-regierten Ministerpräsidenten und forderte sie auf, eine umfassende Steuerreform zu unterstützen. Ohne deren Rückhalt, so seine Argumentation, drohten die geplanten Steuersenkungen an erheblichen Hindernissen zu scheitern. Besonders kritisierte er die Weigerung der Länder, den Steuerentlastungsbonus zu genehmigen, und bezeichnete dies als zentrales Hemmnis für Fortschritte.
Gleichzeitig mahnte er die Regierungschefs, die Reform nicht vollständig zu blockieren. Stattdessen verlangte er klare Positionierungen und betonte, dass Zögern die Bemühungen untergraben könnte, die Steuerlast für Haushalte und Betriebe zu verringern.
Der Aufruf zur Reform kommt zu einem Zeitpunkt, an dem der Druck wächst, die finanzielle Belastung der Steuerzahler zu lindern. Güntzlers Warnungen unterstreichen die Risiken Untätigkeit – bei ausbleibenden Änderungen droht eine Lücke von 1,1 Milliarden Euro. Die nächsten Schritte hängen nun davon ab, wie die Länderchefs auf seine Forderungen reagieren.






