04 April 2026, 20:04

TH Wildau testet 5G-Drohnen für Waldbrände und Katastrophenschutz in Brandenburg

Ein Flugzeug fliegt über eine mit Raketen ausgestattete Start- und Landebahn, umgeben von Zäunen, Mülltonnen, Bäumen, Laternenmasten und Gebäuden, mit einem von den kalifornischen Waldbränden verqualmten Himmel im Hintergrund.

TH Wildau testet 5G-Drohnen für Waldbrände und Katastrophenschutz in Brandenburg

Die Technische Hochschule Wildau (TH Wildau) testet Drohnen für den Einsatz in Notfallsituationen auf dem Flugplatz Schönefeld-Schoenhagen, südlich von Berlin. Die unbemannten Systeme, die über 5G-Netze gesteuert werden, sollen Waldbrände bekämpfen und das Katastrophenmanagement verbessern. Brandenburgs Wissenschaftsministerin Manja Schüle (SPD) bezeichnete das Projekt als zukunftsweisende Initiative für die Region.

Die TH Wildau, eine Hochschule mit rund 3.500 Studierenden, nutzt den Flugplatz Schönefeld-Schoenhagen als wichtigen Forschungsstandort für Luftfahrttechnik. Neben den Drohnentests betreibt die Einrichtung ein Forschungsflugzeug, das als fliegendes Labor ausgestattet ist.

Die in Entwicklung befindlichen Drohnen könnten bei der Ortung von Blindgängern und der Erkennung von Hindernissen auf Start- und Landebahnen helfen. Zudem werden KI-gestützte Robotersysteme erforscht, um diese Fähigkeiten weiter zu verbessern. An dem Projekt sind die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Technische Universität Berlin, Fraunhofer-Institute sowie die Deutsche Telekom beteiligt.

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Ministerin Schüle betonte, dass die Initiative Innovation fördere und die Region als zukünftigen Luftfahrtstandort positioniere. Die für schnelle Einsätze konzipierten Drohnen sind Teil umfassender Bestrebungen, fortschrittliche Technologien in zivile Sicherheitsaufgaben zu integrieren.

Die über 5G-Netze vernetzten Drohnen sollen die Notfallreaktion in Brandenburg verbessern. Mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie könnte die Arbeit der TH Wildau den Einsatz unbemannter Systeme in Katastrophenszenarien ausweiten. Das Projekt stärkt zudem die Rolle des Flugplatzes als Zentrum für Luftfahrtforschung.

Quelle