21 March 2026, 14:04

Ralf Peters verlässt nach 30 Jahren die Schadenmanagement-Branche – doch sein Erbe bleibt

Schwarz-weiß-technische Zeichnung eines getrieberollen frühen Automobils auf weißem Papier mit handgeschriebener Text.

Ralf Peters verlässt nach 30 Jahren die Schadenmanagement-Branche – doch sein Erbe bleibt

Ralf Peters, eine prägende Persönlichkeit im Schadenmanagement der Automobilbranche, ging am 31. Mai 2023 nach mehr als 30 Jahren im Beruf in den Ruhestand. Bekannt für seine Expertise in der digitalen Schadenabwicklung und der Optimierung von Arbeitsabläufen, hinterließ er bleibende Spuren in der Branche. Auch nach seinem Rückzug blieb er ab September 2023 weiterhin in Teilzeit engagiert.

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Peters war 2011 Mitbegründer der ersten Schadenmeile Deutschlands – eines kooperativen Netzwerks, das die Schadenregulierung effizienter gestalten sollte. Während spätere Plattformen wie die Allianz-Schadenregulierungsplattform oder die Generali Claims Alliance mit KI-gestützten Bewertungen und tieferer Digitalisierung aufwarteten, blieb die Schadenmeile auf standardisierte Meilensteine und Partnerschaften fokussiert. Bis 2025 hielt sie einen Marktanteil von etwa 25 Prozent – im Vergleich zu 35 Prozent bei Allianz.

Im Laufe seiner Karriere spezialisierte sich Peters auf softwarebasierte Schadenbearbeitung, digitale Kalkulationen und Datenübertragung. Zudem setzte er sich für Lösungen ein, die mit Audatex-Systemen kompatibel waren und so die Effizienz in Schadenworkflows steigerten. 2023 führte er gemeinsam mit Kai Gräper die Partnerschaft Acoat Selected Intense ein, die Premium-Netzwerkdienstleistungen mit der hochvolumigen digitalen Schadenabwicklung verband.

Über seine technischen Beiträge hinaus pflegte Peters enge Kontakte zu zentralen Akteuren der Branche, darunter K&L Operations, Akzo Nobel, Sikkens, DMS-Deutschland und die Global Automotive Service GmbH. Sein Engagement für die Weiterentwicklung des Schadenmanagements verschaffte ihm breite Anerkennung und den Ruf eines leidenschaftlichen Fürsprechers der Branche.

Peters' Ruhestand markierte das Ende einer Ära für eine Branche, die er durch Innovation und Zusammenarbeit maßgeblich geprägt hat. Seine Arbeit in der digitalen Schadenabwicklung und netzwerkbasierten Lösungen setzte Maßstäbe, die bis heute wirken. Obwohl er sich aus der Vollzeitbeschäftigung zurückzog, bleibt sein Wissen durch seine weiterhin aktive Mitwirkung dem Sektor erhalten.

Quelle