21 March 2026, 18:05

Jens Opitz: Vier Jahrzehnte Innovation in Automobil- und Versicherungsbranche

Offenes Buch mit dem Titel "Mechanische Institution, zum Vorteil von Meistern, Gesellen und Lehrlingen", wahrscheinlich ein Vorschlag zur Gründung einer mechanischen Institution.

Jens Opitz: Vier Jahrzehnte Innovation in Automobil- und Versicherungsbranche

Jens Opitz hat in über vier Jahrzehnten eine beeindruckende Karriere in der Automobil- und Versicherungsbranche aufgebaut. Seine Laufbahn begann in Autohäusern, führte ihn später in die Notfallhilfe und Schadensabwicklung – und hinterließ dabei bleibende Spuren in der Branche. Viele der von ihm entwickelten Verfahren prägen bis heute die Arbeitsweise von Versicherern.

1983 stieg Opitz bei VW-, Audi- und Porsche-Händlern in den Bereich Ersatzteile und After-Sales ein. Sechs Jahre lang verantwortete er die ErsatzteilLogistik, bevor er schließlich das After-Sales-Team leitete.

1989 wechselte er zur ADAC-Zentrale in München, wo er sechs Jahre im globalen Notrufzentrum arbeitete – eine Erfahrung, die den Grundstein für seinen nächsten Karriereschritt legte.

Bis 1995 hatte sich Opitz zu Mercur Assistance orientiert, wo er zunächst das Servicenetzwerk managed, bevor er die Leitung des Notrufzentrums übernahm. Unter seiner Führung entwickelte sich das Unternehmen zum größten Pannendienstleister Deutschlands, der später von der Munich Re übernommen wurde.

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2001 zog es ihn zur Allianz Versicherungs-AG in die Zentrale, wo er als Business Analyst begann. Schnell stieg er zum Six-Sigma-Black-Belt-Projektmanager auf und spezialisierte sich auf Prozessoptimierung. Als Prokurist revolutionierte er die Abwicklung von Autoglas-Schäden durch Automatisierung und neue Prüfmethoden. Viele dieser Ansätze setzten sich als Branchenstandard durch und einbrachten ihm den Spitznamen "Abschlepp-/Mietwagen-Papst".

Gegen Ende seiner Karriere widmete sich Opitz zunehmend strukturierten Daten, Schnittstellendesign und regulatorischen Anforderungen. Seine Arbeit umfasste Datenschutzfragen sowie die Umsetzung der Digital Operational Resilience Act (DORA). Rückblickend bezeichnete er seinen Werdegang als "nicht immer einfach" und nannte Robert Seyfferth als prägende Einflussfigur.

Opitz' Karriere umfasste Stationen im Autohandel, in der Notfallhilfe und Versicherungswirtschaft – mit nachhaltigen Beiträgen zur Schadensabwicklung und digitalen Prozessen. Seine Methoden finden bis heute breite Anwendung und prägen, wie Versicherer Audits und Datenmanagement gestalten. Nach Jahrzehnten des Brancheneinflusses trat er in den Ruhestand.

Quelle