20 April 2026, 14:12

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund

Eine Gruppe von Menschen und Tieren versammelt sich um ein Gebäude mit Fenstern und einem Laternenmast, mit dem Text 'Erste Stufe der Grausamkeit' unten.

Polizei ermittelt nach grausamer Hundemisshandlung in Dortmund

Die Dortmunder Polizei hat Ermittlungen eingeleitet, nachdem ein Video aufgetaucht ist, das einen Mann zeigt, der einen Hund mit der Leine schlägt. Der Clip verbreitete sich rasant in den sozialen Medien und führte zu Hunderten von Beschwerden und Hinweisen aus der Bevölkerung. Die Behörden haben inzwischen einen 44-jährigen Ortsansässigen als Hauptverdächtigen in dem Fall identifiziert.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Vorfall wurde der Polizei erstmals am Dienstag, dem 14. April, gemeldet. Das Video, auf dem ein Belgischer Schäferhund geschlagen wird, ging schnell viral und löste Empörung in der Öffentlichkeit aus. Als Reaktion darauf beschafften die Beamten einen richterlichen Durchsuchungsbefehl für die Wohnung des Verdächtigen.

Der Hund wurde von den Behörden beschlagnahmt und in die Obhut eines Tierheims gegeben. Mittlerweile wurden strafrechtliche Ermittlungen nach dem deutschen Tierschutzgesetz eingeleitet. Die Polizei warnte zudem vor Drohungen oder Aufrufen zu Selbstjustiz und rief die Öffentlichkeit dazu auf, das Video nicht weiter zu verbreiten.

Die Ermittlungen dauern an, während die Beamten Beweise sammeln und das Vorgehen des Verdächtigen bewerten.

Dem 44-jährigen Mann drohen bei einer Verurteilung Anklagen nach dem Tierschutzgesetz. Derweil steht der Hund weiterhin unter dem Schutz des Tierheims. Die Polizei beobachtet die Lage weiter und bittet um Besonnenheit, während der Fall bearbeitet wird.

Quelle