23 March 2026, 08:05

Piers Morgan verlässt wütend Live-Interview nach provokanter "Pool Boy"-Geste

Ein Comic-Strip-Panel mit einem Mann in Zylinder und einer Frau in einem Kleid, die in einer Diskussion vertieft sind, wobei der Mann ein Blatt Papier hält.

Piers Morgan verlässt wütend Live-Interview nach provokanter "Pool Boy"-Geste

Auf Uncensored kam es zu einem hitzigen Eklat, als Piers Morgan während eines Live-Interviews mit dem Influencer Harrison Sullivan wütend den Drehort verließ. Der Streit eskalierte, nachdem Sullivan mit einer provokanten Geste ein Foto von Morgans Ehefrau gezeigt hatte – und artete in einen verbalen Schlagabtausch im Fernsehen aus.

Die Auseinandersetzung ereignete sich vor dem Hintergrund anhaltender Kontroversen um Sullivans Rolle in der Netflix-Dokumentation Inside the Manosphere, die extremistische Männlichkeitsbewegungen unter die Lupe nimmt.

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Der Konflikt begann, als Sullivan ein Bild von Morgans Frau Celia Walden in Bikini neben einem Schild mit der Aufschrift "Pool Boy" hochhielt. Morgan reagierte mit Wut, bezeichnete Sullivan als "verdammten Idioten", "Sexisten", "Frauenfeind" und "Homophoben" und forderte, das Gespräch sofort zu beenden. Er nannte die Diskussion "sinnlos" und verließ abrupt das Studio.

Später feierte Sullivan den Vorfall in den sozialen Medien als Sieg und machte sich über Morgan lustig. Der Streit hat seinen Ursprung in Sullivans Mitwirkung an Inside the Manosphere, einer Netflix-Dokumentation, die Anfang 2025 erscheinen soll. Der Film untersucht Influencer, die ultra-konservative oder extreme Ansichten über Männlichkeit verbreiten – und hat bereits jetzt eine hitzige Debatte ausgelöst.

Noch vor der Veröffentlichung spalteten sich die Meinungen: Unterstützer argumentierten, die Doku werde "toxischen Feminismus" entlarven, während Kritiker befürchteten, sie werde Männerrechte einseitig darstellen. Nach dem Start mehrten sich die Gegenreaktionen – Persönlichkeiten wie Andrew Tate sowie Online-Communities auf X und Reddit warfen dem Film vor, selbst frauenfeindlich zu sein. Medien wie der Guardian lobten ihn hingegen als notwendige Abrechnung mit gefährlichen Männlichkeitsidealen.

Der live übertragene Streit spiegelte die Spannungen wider, die der Dokumentarfilm ausgelöst hat. Morgans abruptes Verlassen der Sendung und Sullivans spöttische Kommentare in den sozialen Medien verlängerten den Konflikt über das Studio hinaus. Der Vorfall unterstreicht die anhaltende Debatte über die Darstellung von Geschlechterrollen und Männlichkeit in dem Film.

Quelle