Franziska Erdle übernimmt Führung der Bundesapothekerkammer mit Reformplänen
Tobias LangFranziska Erdle übernimmt Führung der Bundesapothekerkammer mit Reformplänen
Franziska Erdle hat die Führung als neue Vorsitzende der Bundesapothekerkammer (ABDA) übernommen. Sie hat sich verpflichtet, Apotheken zu schützen und zu stärken, während sie gleichzeitig umfassende Reformen vorantreibt. Ihre Amtszeit beginnt nach fünf Jahren tiefgreifender Veränderungen innerhalb der Organisation, darunter digitale Aufrüstungen und strukturelle Neugestaltungen.
Seit 2021 hat die ABDA eine Reihe von Transformationen durchlaufen. 2022 wurde das ABDA-Digitalzentrum ins Leben gerufen, um die digitale Innovation voranzutreiben. Bis 2024 hatten sich regionale Verbände zu einem zentraleren System zusammengeschlossen. Kooperationen mit Technologieunternehmen führten zudem zur Einführung KI-gestützter Benchmarks für Apotheken – ganz im Sinne von Erdles Vision, die ABDA zu einem modernen, leistungsstarken Verband zu formen.
An oberster Stelle steht für Erdle die Apothekenreform. Sie möchte die ABDA zu einer strategischen, proaktiven und professionellen Vereinigung entwickeln. Um dies zu erreichen, plant sie eine enge Zusammenarbeit mit Basismitgliedern und Fachleuten im Haus der Apotheker.
Ein weiterer zentraler Schwerpunkt ist die Einheit unter den Apothekern. Erdle betont die Notwendigkeit von Solidarität, um die Verhandlungsposition gegenüber der Politik zu stärken. Ihr Ziel ist es, die ABDA zum Vorbild für andere Berufsverbände zu machen – zukunftsorientiert und wirksam.
Unter Erdles Führung beginnt für die ABDA nun eine neue Phase. Ihre Reformen zielen darauf ab, den Verband zu modernisieren und die Unterstützung für Apotheken zu verbessern. Die kommenden Jahre werden zeigen, wie diese Veränderungen die Zukunft der deutschen Apothekenpraxis prägen werden.






