Oberasbach erhöht Grundsteuern – Hausbesitzer und Firmen zahlen mehr ab 2026
Marie GüntherOberasbach erhöht Grundsteuern – Hausbesitzer und Firmen zahlen mehr ab 2026
Oberasbach hat die Grundsteuern für Hausbesitzer und Unternehmen erhöht, um seine Finanzen zu stabilisieren. Die Entscheidung folgt auf monatelange Debatten, da die Stadt ohne externe Hilfe ihren Haushalt nicht ausgleichen konnte. Beamte warnten, dass weitere Verzögerungen die Lage verschärft hätten.
Der Stadtrat verabschiedete den Haushalt Ende Februar, wobei die letzte größere Kürzung Mitte März beschlossen wurde. Trotz aller Bemühungen gelang es der Verwaltung nicht, den Betriebshaushalt allein auszugleichen. Daher musste sie auf finanzielle Rücklagen zurückgreifen und Millionen an Investitionskrediten aufnehmen, um die Insolvenz abzuwenden.
Die Steuererhöhung betrifft alle bebauten und bebaubaren Grundstücke im Rahmen der Grundsteuer B, wobei der Hebesatz auf 690 Punkte angehoben wird. Landwirtschaftliche und forstwirtschaftliche Flächen bleiben von der Anpassung ausgenommen. Da Oberasbach keine Anspruch auf Landeszuschüsse aus München hat, blieben nur lokale Maßnahmen als Lösung.
Die Maßnahme ist Teil eines umfassenderen Konsolidierungsplans für den Haushalt 2026. Stadträte betonten, dass die Entscheidung – wenn auch schwierig – notwendig sei, um die finanzielle Zukunft der Stadt zu sichern.
Der erhöhte Steuersatz gilt ab dem nächsten Jahr für alle bebauten und bebaubaren Grundstücke. Die Stadt erwartet, dass die Änderungen die Haushaltsbelastung verringern und externe Rettungspakete vermeiden helfen. Ohne diesen Schritt, so die Beamten, hätte Oberasbach mit noch größerer finanzieller Instabilität rechnen müssen.






