Vollsperrung im Frankfurter Süden: Bahnstrecke für sechs Wochen lahmgelegt
Marie GüntherVollsperrung im Frankfurter Süden: Bahnstrecke für sechs Wochen lahmgelegt
Große Bahnstrecke in Süd-Frankfurt für über einen Monat gesperrt
Ab dem 4. April wird eine wichtige Bahnverbindung im Süden Frankfurts für mehr als einen Monat komplett stillgelegt. Betroffen ist die Strecke zwischen den Bahnhöfen Forsthaus und Südbahnhof, was zu Einschränkungen im Regional- und Fernverkehr führt. Die Deutsche Bahn nutzt die Zeit, um provisorische Brücken zu errichten und die Infrastruktur zu modernisieren.
Vom 4. April bis zum 15. Mai verkehren keine Züge auf der üblichen Route zwischen Forsthaus und Südbahnhof. Die Linie RE59 zwischen Frankfurt-Ost und dem Fernbahnhof Frankfurt Flughafen fällt in diesem Zeitraum vollständig aus. Die RB58-Tageszüge werden stattdessen über Frankfurt-Louisa umgeleitet, während die Nachtverbindungen auf derselben Strecke zwischen Hanau Hauptbahnhof und Rüsselsheim Opelwerk ganz entfallen.
Die Deutsche Bahn plant den Bau zweier provisorischer Brücken als Ersatz für die marode Eisenbahnbrücke über die Mörfelder Landstraße. Schwere Krananlagen werden die Konstruktionen positionieren, nachdem Teams Teile des Bahndamms abgetragen und neue Pfahlgründungen gesetzt haben. Diese Behelfsbrücken tragen den Zugverkehr, bis die dauerhafte Brücke Ende 2027 fertiggestellt ist.
Zudem beginnen die Arbeiten an den künftigen Widerlagern für die neue Brücke. In der Nähe von Forsthaus wird ein Bahnübergangsbauwerk saniert, wofür zusätzliche Pfahlgründungen und temporäre Stützen erforderlich sind. Einige Früh- und Spätverbindungen im Fernverkehr müssen wegen der Bauarbeiten ausfallen oder halten nicht an allen Stationen.
Die sechswöchige Vollsperrung ermöglicht der Deutschen Bahn, dringend notwendige Modernisierungen durchzuführen – darunter neue Pfahlgründungen und Behelfsbrücken. Nach Abschluss der Arbeiten werden die dauerhafte Brücke und die sanierten Bauwerke die Zuverlässigkeit auf dieser stark frequentierten Strecke erhöhen. Bis dahin sollten Fahrgäste auf den betroffenen Linien nach Alternativrouten und geänderten Fahrplänen Ausschau halten.






