05 April 2026, 06:05

Leerstehende Büros werden zu Wohnungen – mit bis zu 30.000 Euro Förderung pro Einheit

Gebäude mit einer Glastür, einer grünen Markise und einem Schild mit der Aufschrift "Büroräume zu vermieten" an der Vorderseite; enthält ein Geländer, einen Baum links und eine Tafel mit Text.

Leerstehende Büros werden zu Wohnungen – mit bis zu 30.000 Euro Förderung pro Einheit

Deutschland fördert die Umwandlung leerstehender Büroggebäude in Wohnraum mit Zuschüssen von bis zu 30.000 Euro pro Wohneinheit. Damit soll die Wohnungsnot gelindert werden. Investoren müssen die Mittel nicht zurückzahlen, wenn sie die geforderten Energiestandards erfüllen.

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Das Programm richtet sich an ungenutzte Büroflächen in den sieben größten Städten des Landes. Experten schätzen, dass dort rund 11.000 neue Wohnungen entstehen könnten – bei vollständiger Umnutzung sogar bis zu 60.000. Allerdings sind solche Umbauten oft kostspielig, da Büroräume nicht für Wohnzwecke konzipiert sind.

Voraussetzung für die Förderung ist die Einhaltung des Standards "Effizienzhaus 85 Erneuerbare Energien", sofern das Gebäude nicht unter Denkmalschutz steht. Pro Unternehmen ist die Förderung auf maximal 300.000 Euro begrenzt. Die stark gestiegenen Baukosten der letzten Jahre haben solche Projekte für Investoren jedoch weniger attraktiv gemacht.

Ziel der Initiative ist es, Leerstände zu verringern, neuen Wohnraum zu schaffen und klimafreundliche Sanierungen zu fördern. Noch gibt es keine offiziellen Zahlen dazu, wie viele Kommunen oder Bundesländer die Fördergelder beantragt haben.

Die Zuschüsse könnten Tausende neue Wohnungen in ehemaligen Büros ermöglichen. Doch hohe Umwandlungskosten und strenge Energievorgaben könnten die Nachfrage dämpfen. Ob das Programm erfolgreich wird, hängt von der Bereitschaft der Investoren und den verfügbaren Mitteln ab.

Quelle