Grüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Johanna JägerGrüne fordern härteres Vorgehen gegen wachsenden Antisemitismus in Deutschland
Konstantin von Notz, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der Grünen im Bundestag, hat schärfere Maßnahmen gegen den wachsenden Antisemitismus in Deutschland gefordert. Sein Appell erfolgt vor dem Hintergrund zunehmender Ängste in jüdischen Gemeinden seit dem Hamas-Angriff auf Israel im vergangenen Oktober.
Von Notz bezeichnete die Welle von Hass und Gewalt gegen Jüdinnen und Juden als inakzeptabel und abscheulich. Er warnte davor, dass einige die Kritik an der israelischen Regierung als Vorwand für antisemitische Angriffe nutzen – ein Trend, den er entschieden verurteilte.
Mehr als zwei Drittel der jüdischen Gemeinden in Deutschland betrachten das Land inzwischen als weniger sicher als zuvor. Der Abgeordnete betonte, dass die Gesellschaft alle rechtlichen Mittel ausschöpfen müsse, um jüdische Bürgerinnen und Bürger zu schützen und dem Antisemitismus entgegenzutreten.
Der stellvertretende Grünen-Chef forderte unverzügliche und entschlossene Schritte zur Lösung des Problems. Seine Äußerungen unterstreichen die wachsende Verunsicherung in jüdischen Gemeinden und die Notwendigkeit stärkerer rechtlicher und gesellschaftlicher Reaktionen.






