12 April 2026, 04:04

Frankfurter Schule setzt 12 Sicherheitskräfte wegen eines zu niedrigen Handlaufs ein

Treppe mit Geländer.

Frankfurter Schule setzt 12 Sicherheitskräfte wegen eines zu niedrigen Handlaufs ein

Ein 100 Jahre altes Geländer in einer Frankfurter Schule löst ungewöhnliche Sicherheitsmaßnahmen aus

Seit Montag sind zwölf Sicherheitskräfte im Treppenhaus einer Frankfurter Schule im Einsatz – Grund ist ein Handlauf, der sieben Zentimeter zu niedrig ist. Die vorläufige Lösung kostet die Stadt rund 13.700 Euro pro Woche, bis eine dauerhafte Lösung gefunden ist.

Das Problem wurde bei einer Routineinspektion durch das Amt für Bau und Immobilien (ABI) entdeckt. Die Beamten stellten fest, dass der Handlauf nur 103 Zentimeter misst – sieben Zentimeter unter dem in den Muster-Richtlinien für Schulbauten von 2009 vorgeschriebenen Mindestmaß von 110 Zentimetern. Daraufhin ordnete das ABI eine rund um die Uhr besetzte Sicherheitspräsenz an, um Unfälle zu verhindern.

Die Wachen bleiben voraussichtlich noch zwei bis vier Wochen vor Ort – selbst während der Osterferien, wenn auch mit reduzierten Kosten. Solmaz Heidlindemann, kommissarische Schulleiterin, kritisiert die Entscheidung. Sie argumentiert, dass eine einfache Reparatur das Geländer hätte sichern können, und stellt infrage, ob eine ständige Überwachung wirklich notwendig sei.

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Die Stadtverwaltung räumt die hohen Ausgaben ein, betont jedoch, dass alle gesetzlich vorgeschriebenen Sicherheitsstandards eingehalten werden müssten. Nun wird nach einer langfristigen "baulichen Lösung" gesucht, um die vorübergehende Sicherheitsmaßnahme abzulösen.

Die zu niedrige Höhe des Handlaufs hat zu einer teuren Übergangslösung geführt, während die Behörden an einer dauerhaften Behebung arbeiten. Da die Wachen tausende Euro pro Woche kosten, steht die Stadt unter Druck, das Problem schnell zu lösen. Bis dahin bleibt das Sicherheitspersonal vor Ort, um die Vorschriften zu erfüllen.

Quelle