Experimentelle Lyrik trifft Performance: Ein ungewöhnlicher Abend in Wiesbaden
Noah KrügerExperimentelle Lyrik trifft Performance: Ein ungewöhnlicher Abend in Wiesbaden
Ein einzigartiger Abend experimenteller Lyrik kommt im April nach Wiesbaden
Am Donnerstag, dem 23. April, veranstaltet das Literaturhaus Wiesbaden im Rahmen des Welttags des BuchesNew Poetry – einen Abend, der Klänge, Performance und Sprache zu einem ungewöhnlichen Erlebnis verschmilzt. Statt einer klassischen Lesung erwartet die Besucher eine dynamische Erkundung von Worten und Stimmen in Bewegung.
Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr in der Villa Clementine (Frankfurter Str. 1). Das Publikum darf sich auf ein immersives Erlebnis freuen, bei dem Poesie neue Formen annimmt. Die ungarische Klangpoetin Kinga Tóth wird auftreten und Sprache auf unerwartete Weise dekonstruieren und neu zusammensetzen.
Ihr jüngster Lyrikband Mariamachina vereint eine Vielstimmigkeit unterschiedlicher poetischer Stimmen. Daneben präsentiert Yevgeniy Breyger Ausschnitte aus seinem Werk, in denen die rätselhafte Figur Niemand durch eine Reihe eindrucksvoller Begegnungen wandelt. Die Literaturkritikerin Maren Jäger führt durch den Abend, zieht Verbindungen zwischen den Auftritten und lädt das Publikum ein, über die vorgestellten Themen nachzudenken.
Karten kosten 18 Euro, im Vorverkauf gibt es einen ermäßigten Preis von 14 Euro. Sie sind online oder an der Abendkasse erhältlich.
New Poetry verwandelt traditionelle Lesungen in ein lebendiges Labor aus Klang und Bedeutung. Mit den Auftritten von Tóth und Breyger sowie Jäger als Moderatorin will der Abend zeigen, wie zeitgenössische Lyrik neu erlebt werden kann. Die Türen der Villa Clementine öffnen sich für einen Abend, der gleichermaßen herausfordert und begeistert.






