03 May 2026, 02:05

CSU-Politiker fordert mehr Förderung für Biogas und Biokraftstoffe zur Stärkung der Energiesicherheit

Grafik zur Stromerzeugung aus Wind und Solar in Deutschland mit begleitendem erklärendem Text.

CSU-Politiker fordert mehr Förderung für Biogas und Biokraftstoffe zur Stärkung der Energiesicherheit

Ein CSU-Politiker hat sich für eine stärkere Förderung von kleinen Biogasanlagen und Biokraftstoffen in Deutschland ausgesprochen. Diese Maßnahmen seien seiner Meinung nach entscheidend für die Energiesicherheit, die ländliche Wirtschaft und die Verringerung von fossilen Brennstoffimporten. Gespräche mit dem Bundeswirtschaftsminister laufen bereits.

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Der Politiker kritisierte Pläne, die Subventionen für kleine Biogasanlagen im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) schrittweise abzubauen. Diese Anlagen seien ein zentraler Baustein der Energieversorgung, insbesondere in ländlichen Regionen. Ihr Weiterbetrieb trage dazu bei, die lokalen Stromnetze zu stabilisieren, argumentierte er.

Zudem schlug der Politiker Steuererleichterungen für Biokraftstoffe vor. Ein vollständiger Steuerverzicht solle ihren Einsatz in großen Landwirtschaftsmaschinen attraktiver machen. Dadurch ließe sich die Abhängigkeit von Diesel und Gas verringern, während gleichzeitig die heimische Produktion gestärkt werde, so der Politiker.

Besonders betonte er, dass die Versorgungssicherheit vor allem von inländischen Lösungen und weniger von globalen Märkten abhänge. In Deutschland hergestellte Biokraftstoffe kämen nicht nur dem Klima zugute, sondern reduzierten auch die Importabhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Zwar räumte der Politiker ein, dass die Elektromobilität in der Landwirtschaft zunehmen werde – vor allem bei kleineren Traktoren. Größere Maschinen würden jedoch auch in absehbarer Zeit noch auf Verbrennungsmotoren angewiesen sein.

Die Vorschläge zielen darauf ab, die Energieunabhängigkeit zu sichern und die ländliche Wirtschaft zu stärken. Sollten die Steuerbefreiungen für Biokraftstoffe umgesetzt werden, könnten diese im Wettbewerb mit herkömmlichen Kraftstoffen an Attraktivität gewinnen. Über die nächsten Schritte wird das Ergebnis der Gespräche mit dem Bundeswirtschaftsminister entscheiden.

Quelle