Berliner Einsatzkräfte erhalten Solidarität gegen wachsende Gewaltbereitschaft
Tobias LangBerliner Einsatzkräfte erhalten Solidarität gegen wachsende Gewaltbereitschaft
Berlins Schornsteinfeger, Feuerwehrleute, Polizisten und Regierender Bürgermeister Kai Wegner versammelten sich diese Woche, um ihre Unterstützung für Einsatzkräfte zum Ausdruck zu bringen. Die Veranstaltung sollte den Respekt und die Solidarität mit jenen unterstreichen, die in Notfällen ihr Leben riskieren. Sie stand unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“.
Die Zusammenkunft fand in der Lehrbäckerei des Berliner Konditoren-Innungsverbandes statt. Bürgermeister Wegner nahm gemeinsam mit Einsatzkräften teil, um deren Dienst zu würdigen. Die Veranstalter wiesen auf das wachsende Problem von Angriffen auf Rettungskräfte in den letzten Jahren hin.
Die Initiative, die in diesem Jahr zum vierten Mal stattfand, hat bisher rund 10.000 Euro an Spenden gesammelt. Die Gelder fließen in die Unterstützung der Einsatzteams. Der Termin fiel zudem mit dem Florianstag am 4. Mai zusammen, einem traditionellen Feiertag für Feuerwehrleute und Schornsteinfeger.
Die Teilnehmer nutzten die Veranstaltung, um den Einsatzkräften für ihren unermüdlichen Einsatz zu danken. Gleichzeitig riefen sie zu mehr öffentlichem Bewusstsein für die täglichen Gefahren auf, denen diese Frauen und Männer ausgesetzt sind.
Die Kampagne hat in den vergangenen vier Jahren nicht nur Spenden, sondern auch Aufmerksamkeit für die Arbeit der Rettungskräfte generiert. Die Organisatoren hoffen, dass die Aktion noch mehr Menschen dazu bewegt, sich gegen Gewalt an Einsatzkräften zu stellen. Die Spenden und die öffentliche Unterstützung sollen ihre wichtige Arbeit weiterhin ermöglichen.






