27 March 2026, 10:05

Bergische Kommunen planen gemeinsame Seniorenpolitik für selbstständiges Wohnen im Alter

Diagramm mit einem zentralen Kreis, der "Verantwortung in der Gemeinde" enthält und durch Pfeile mit drei überlappenden Kreisen verbunden ist, alle in leuchtenden Farben.

Bergische Kommunen planen gemeinsame Seniorenpolitik für selbstständiges Wohnen im Alter

Vertreter aus fünf bergischen Kommunen haben sich kürzlich getroffen, um über Seniorenpolitik und selbstständiges Wohnen im Alter zu beraten. Im Mittelpunkt der Gespräche standen gemeinsame Herausforderungen – von der Barrierefreiheit im öffentlichen Raum bis hin zu digitalen und traditionellen Bezahlsystemen. Delegationen aus Radevormwald, Mettmann, Haan, Remscheid und Solingen berichteten über lokale Entwicklungen in ihren Städten.

Bei dem Treffen ging es vor allem darum, ältere Menschen dabei zu unterstützen, möglichst lange eigenständig zu leben. Besonders problematisch seien sowohl physische als auch digitale Barrieren, etwa Schwierigkeiten bei der Bedienung von Fahrkartenautomaten an Bahnhöfen oder Hürden bei Bezahlvorgängen.

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Als erfolgreiches Beispiel wurde ein Projekt aus Düren vorgestellt, wo der Seniorenbeirat Schulungen zur Verbesserung der digitalen Kompetenzen anbietet. Auch Baden-Württemberg präsentierte sein Programm "Gesund und digital vor Ort", das Kurse zur digitalen Gesundheitsbildung für ältere Bürger umfasst. Unterdessen führt Radevormwald derzeit eine Umfrage unter rund 3.000 Senioren durch, um künftige Maßnahmen besser ausrichten zu können.

Die Teilnehmer betonten die wichtige Rolle der Seniorenbeiräte als Bindeglied zwischen Kommunalverwaltungen und älteren Bürgern. Man einigte sich darauf, die Zusammenarbeit fortzusetzen und weiterhin Erfahrungen auszutauschen. Jürgen Axel Seeh wird nun den nächsten Bergischen Seniorentag organisieren, der im April 2028 in Wuppertal unter dem Motto "Prävention" stattfinden soll. Die nächste Bergische Runde ist für den 21. Mai 2026 geplant.

Die Diskussionen zeigten, dass die fünf Kommunen vor ähnlichen Herausforderungen stehen, wenn es um die Unterstützung ihrer alternden Bevölkerung geht. Künftige Initiativen sollen sich auf bessere Barrierefreiheit, stärkere Unterstützungsnetzwerke und die fortschreitende Zusammenarbeit konzentrieren. Die nächste seniorenpolitische Veranstaltung in Wuppertal wird diese gemeinsamen Ziele weiterverfolgen.

Quelle