Bergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit neuem Team und klaren Zielen
Johanna JägerBergisch Gladbachs Inklusionsbeirat startet mit neuem Team und klaren Zielen
Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach startet mit erweitertem Team und neuer Führung in die Amtszeit
Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat seine neue Amtszeit mit einem größeren Gremium und frischem Führungspersonal begonnen. Statt bisher neun zählt der Beirat nun 13 Mitglieder – darunter erstmals Vertreterinnen und Vertreter mit Lernbehinderungen. Bei der konstituierenden Sitzung wurden neue Ämter vergeben und wegweisende Beschlüsse gefasst, um die Inklusion in der Stadt weiter zu stärken.
Zur neuen Vorsitzenden wurde Katharina Kaul gewählt, die die Katholische Jugendagentur vertritt. Ihre Stellvertreterin ist Uta Vossebrecker von der Städtischen Max-Bruch-Musikschule. Beide werden künftig dafür sorgen, dass die Belange von Menschen mit Behinderungen stärker in kommunale Entscheidungen einfließen.
Erstmals gehören dem Beirat zwei Mitglieder mit Lernbehinderungen an: Eine Person wurde von der Lebenshilfe Bergisch Gladbach e.V. nominiert, die andere von der Initiative Inklusion Bergisch Gladbach. Ihre Teilnahme ist ein wichtiger Schritt hin zu einer breiteren Repräsentation innerhalb des Gremiums.
Darüber hinaus verabschiedete der Beirat einen aktualisierten Aktionsplan Inklusion, der nun dem ASWDG und dem Stadtrat zur finalen Beschlussfassung vorgelegt wird. Dokumente und der neue Plan setzen zunehmend auf leicht verständliche und barrierefreie Sprache, um die Zugänglichkeit zu verbessern. Zudem wurden Vertreterinnen und Vertreter gewählt, die die Ausschüsse des Stadtrats beraten – eine direkte Schnittstelle zwischen der Arbeit des Beirats und der lokalen Politik und Verwaltung.
Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement aller Beteiligten und betonte ihren Einsatz für eine vielfältige, lebenswerte und zukunftsorientierte Stadt.
Der erweiterte Inklusionsbeirat wird sich in den kommenden Jahren darauf konzentrieren, Barrieren abzubauen und die Sichtbarkeit von Behindertenthemen in Bergisch Gladbach zu erhöhen. Mit neuer Führung, klarerer Kommunikation und engerer Anbindung an die städtischen Entscheidungsprozesse strebt das Gremium an, Inklusion fest in der Kommunalpolitik zu verankern. Der überarbeitete Aktionsplan und die Ausschussarbeit werden die Schwerpunkte der kommenden Amtszeit bilden.






