Zukunft des Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Tobias LangZukunft des Old Texas Town in Spandau nach gescheiterten Verhandlungen ungewiss
Die Verhandlungen über die Zukunft des Old Texas Town in Spandau sind gescheitert. Der Streit dreht sich um den Eigentümer des Geländes, die Firma Dr. Aldinger & Fischer, und das Bezirksamt Spandau. Der Pachtvertrag des Old Texas Town-Vereins ist abgelaufen, sodass seine Zukunft ungewiss ist.
Der Eigentümer hatte zunächst einen fünfjährigen Übergangsvertrag für das Gelände vorgeschlagen. Das Bezirksamt Spandau lehnte dies ab und bestand auf einer längeren Laufzeit von bis zu acht Jahren. Der Eigentümer war jedoch nicht bereit, über fünf Jahre hinauszugehen.
Zudem verweigerte das Bezirksamt die Erteilung einer vorläufigen Baugenehmigung – eine Entscheidung, die zum Abbruch der Gespräche beitrug. Darüber hinaus plant der Eigentümer, das Gelände mittelfristig gewerblich zu erschließen, was im Widerspruch zum aktuellen Bebauungsplan steht.
Das Bezirksamt weist Vorwürfe zurück, es verweigere Rechtssicherheit. Es betont, dass jede Vereinbarung für alle Beteiligten gleichermaßen gelten müsse. Nach dem Scheitern der Verhandlungen sieht sich der Old Texas Town-Verein nun mit einer Räumungsklage konfrontiert.
Der Abbruch der Gespräche hinterlässt den Old Texas Town ohne gültigen Pachtvertrag. Der Verein muss das Gelände nun räumen oder die Räumungsklage gerichtlich anfechten. Bezirksamt und Eigentümer bleiben in der Frage der künftigen Nutzung und der Entwicklungsbedingungen des Geländes uneins.






