24 March 2026, 08:03

Zugbegleiter nach Maulkorb-Kontrolle von Hundebesitzer brutal angegriffen

Ein Mann in militärischer Uniform spielt mit einem Hund an der Leine, während er ein Objekt hält, mit einem Zug im Hintergrund.

Zugbegleiter nach Maulkorb-Kontrolle von Hundebesitzer brutal angegriffen

Zugbegleiter nach Durchsetzung der Maulkorbpflicht von Hundebesitzer angegriffen

Ein Zugbegleiter wurde am Bahnhof Plochingen von einem Hundebesitzer angegriffen, nachdem er die Maulkorbpflicht für Haustiere durchgesetzt hatte. Der Vorfall ereignete sich in einem Regionalexpress in Richtung Stuttgart. Die Polizei fahndet nun nach dem Verdächtigen, der mit seinem Pitbull flüchtete.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Zwischenfall begann, als der Zugbegleiter den Mann darauf hinwies, dass sein Hund einen Maulkorb tragen müsse. Laut den Richtlinien der Deutschen Bahn müssen bestimmte Hunderassen, darunter Pitbulls, in Zügen gemäß den Landesvorschriften einen Maulkorb tragen. Statt sich daran zu halten, soll der Besitzer aggressiv geworden sein.

Augenzeugen beschreiben den Verdächtigen als etwa 1,90 Meter groß, von kräftiger Statur, mit kurzen Haaren und einem vollen Bart. Er soll zunächst Drohungen ausgerufen haben, bevor er dem Zugbegleiter mit der Faust auf die Hand schlug. Anschließend verließ der Angreifer mit seinem Hund den Bahnhof – die Fluchtrichtung ist unbekannt.

Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Zwar gab es 2026 keine grundlegenden Änderungen bei den Beförderungsregeln für Haustiere, doch die Bahnbehörden haben die Kontrollen verschärft. Durch gezielte Schulungen für Mitarbeiter und deutlichere Hinweisschilder werden die bestehenden Vorschriften nun stärker betont, während die Bahnpolizei die Einhaltung genauer überwacht.

Der Zugbegleiter erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen. Die Ermittler werten derzeit Videoaufnahmen aus und rufen Zeugen auf, sich zu melden. Die Deutsche Bahn setzt weiterhin auf die Einhaltung der geltenden Regelungen, statt neue Beschränkungen einzuführen.

Quelle