Zugbegleiter nach Maulkorb-Kontrolle von Hundebesitzer brutal angegriffen
Johanna JägerZugbegleiter nach Maulkorb-Kontrolle von Hundebesitzer brutal angegriffen
Zugbegleiter nach Durchsetzung der Maulkorbpflicht von Hundebesitzer angegriffen
Ein Zugbegleiter wurde am Bahnhof Plochingen von einem Hundebesitzer angegriffen, nachdem er die Maulkorbpflicht für Haustiere durchgesetzt hatte. Der Vorfall ereignete sich in einem Regionalexpress in Richtung Stuttgart. Die Polizei fahndet nun nach dem Verdächtigen, der mit seinem Pitbull flüchtete.
Der Zwischenfall begann, als der Zugbegleiter den Mann darauf hinwies, dass sein Hund einen Maulkorb tragen müsse. Laut den Richtlinien der Deutschen Bahn müssen bestimmte Hunderassen, darunter Pitbulls, in Zügen gemäß den Landesvorschriften einen Maulkorb tragen. Statt sich daran zu halten, soll der Besitzer aggressiv geworden sein.
Augenzeugen beschreiben den Verdächtigen als etwa 1,90 Meter groß, von kräftiger Statur, mit kurzen Haaren und einem vollen Bart. Er soll zunächst Drohungen ausgerufen haben, bevor er dem Zugbegleiter mit der Faust auf die Hand schlug. Anschließend verließ der Angreifer mit seinem Hund den Bahnhof – die Fluchtrichtung ist unbekannt.
Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts der Körperverletzung eingeleitet. Zwar gab es 2026 keine grundlegenden Änderungen bei den Beförderungsregeln für Haustiere, doch die Bahnbehörden haben die Kontrollen verschärft. Durch gezielte Schulungen für Mitarbeiter und deutlichere Hinweisschilder werden die bestehenden Vorschriften nun stärker betont, während die Bahnpolizei die Einhaltung genauer überwacht.
Der Zugbegleiter erlitt bei der Auseinandersetzung leichte Verletzungen. Die Ermittler werten derzeit Videoaufnahmen aus und rufen Zeugen auf, sich zu melden. Die Deutsche Bahn setzt weiterhin auf die Einhaltung der geltenden Regelungen, statt neue Beschränkungen einzuführen.






