Zoll stoppt gefälschte Zippo-Sturmfeuerzeuge aus China an bayerischer Grenze
Johanna JägerZoll stoppt gefälschte Zippo-Sturmfeuerzeuge aus China an bayerischer Grenze
Bayerisches Handelsunternehmen versucht Einfuhr gefälschter Sturmfeuerzeuge aus China
Ein bayerisches Handelsunternehmen hat kürzlich versucht, eine Lieferung mit Sturmfeuerzeugen aus China einzuführen. Die Sendung im Wert von etwa 1.700 Euro wurde von Zollbeamten am Grenzübergang Konstanz-Autobahn beanstandet. Der Verdacht entstand aufgrund der frappierenden Ähnlichkeit der Ware mit originalen Zippo-Produkten.
Die Zollbehörden beschlagnahmten die Lieferung, nachdem sie feststellten, dass die Feuerzeuge das Design von Zippo nahezu perfekt kopierten. Um die Echtheit zu überprüfen, wandten sich die Beamten an den Markeninhaber. Zippo bestätigte, dass es sich um Fälschungen handelte, woraufhin umgehend Maßnahmen ergriffen wurden.
Das Zentrale Büro Gewerblicher Rechtsschutz beim deutschen Zoll ist bundesweit für solche Fälle zuständig. Es fungiert als zentrale Anlaufstelle für Rechteinhaber und koordiniert Beschlagnahmungen an den Grenzen in Deutschland und der EU. Nach der Bestätigung der Fälschungen wurden die Feuerzeuge eingezogen und später vernichtet.
Zippo behält sich nun vor, zivilrechtliche Schritte gegen den Importeur einzuleiten. Zwar liegen noch keine genauen Zahlen zu beschlagnahmten Plagiaten für das Jahr 2023 vor, doch der Fall unterstreicht die anhaltenden Bemühungen zum Schutz markenrechtlich geschützter Waren.
Die Vernichtung der gefälschten Feuerzeuge ist ein weiteres Beispiel für die Durchsetzung von geistigem Eigentum durch den Zoll. Sollte Zippo rechtliche Schritte einleiten, könnte der Importeur mit weiteren Konsequenzen rechnen. Die deutschen Behörden bleiben wachsam und greifen weiterhin Fälschungen ab, die auf den Markt gelangen.