Wie Sexpuppen Kultur und Gesellschaft über 100 Jahre prägten – ein taz Queer Talk
Johanna JägerWie Sexpuppen Kultur und Gesellschaft über 100 Jahre prägten – ein taz Queer Talk
Ein taz Queer Talk erkundet die kulturelle und historische Bedeutung humanoider Spielzeuge – darunter auch Sexpuppen. Moderiert wird die Veranstaltung von taz-Redakteur Jan Feddersen, zu Gast ist die Kulturwissenschaftlerin Susanne Regener, deren Forschung sich über ein Jahrhundert solcher Objekte erstreckt. Organisiert wird die Diskussion in Kooperation mit Queer Nations e.V., einer Berliner Initiative.
Susanne Regener, emeritierte Professorin der Universität Siegen, forscht zu visueller Kultur und medialen Repräsentationen. Ihre Arbeit untersucht, wie marginalisierte Gruppen – darunter auch Nutzer:innen von Sexpuppen – in der Gesellschaft dargestellt werden. Zudem zeichnet sie die Entwicklung dieser Objekte über fast 100 Jahre nach.
Neben Sexpuppen umfassen Regeners aktuelle Projekte Themen wie True Crime, weibliche Bildwelten, KI-gestützte Beziehungen und die symbolische Macht der Hand. Ihre Forschung zeigt, wie Technologien wie KI und Robotik die Wahrnehmung von Intimität und Gemeinschaft geprägt haben.
Jan Feddersen, Kurator der taz Talks und Redakteur für Sonderprojekte, wird das Gespräch leiten. Die Veranstaltung ist Teil der taz-Reihe "Queer Talks", die sich mit LGBTQ+-Themen und kultureller Analyse beschäftigt.
Im Mittelpunkt des Abends stehen mediale Darstellungen von Sexpuppen und ihre sich wandelnde Rolle in der Gesellschaft. Zwar werden keine länderspezifischen Trends aufgezeigt, doch Regeners Analysen deuten auf eine schleichende Normalisierung solcher Objekte durch den technologischen Fortschritt hin. Die Diskussion findet im Rahmen der laufenden Zusammenarbeit der taz mit Queer Nations e.V. statt.






