Volksbank im Rheinland feiert Rekordjahr und Führungswechsel nach Fusion
Johanna JägerVolksbank im Rheinland feiert Rekordjahr und Führungswechsel nach Fusion
Volksbank im Rheinland verzeichnet starke Finanzzahlen für 2025 mit einer Bilanzsumme von rund 2,79 Milliarden Euro. Gleichzeitig hat die Bank die Fusion mit der VR-Bank Region Aachen abgeschlossen und damit eine Phase tiefgreifender Veränderungen eingeleitet.
Auf der jüngsten Hauptversammlung schieden langjährige Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder aus, während verdiente Persönlichkeiten für ihr jahrzehntelanges Engagement geehrt wurden.
Die Versammlung markierte den Abschied von Fred Hendricks als Vorsitzender des Aufsichtsrats. Zusammen mit ihm verlassen Karl Peter Kürten, Philipp Mansour und Heinz Theißen den Aufsichtsrat – teils aufgrund von Altersgrenzen, teils aus persönlichen Gründen. Ihre Abgänge fallen in eine Phase der Neuaufstellung der Führungsgremien, um rechtliche Vorgaben zu erfüllen und die wachsende Rolle der Bank widerzuspiegeln.
Die Hauptversammlung beschloss eine Dividende von vier Prozent und bestätigte damit ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Die Kundeneinlagen und verwalteten Vermögen stiegen deutlich an, wobei das gesamte Kundenvolumen die Marke von 6 Milliarden Euro überschritt. Dieses Wachstum folgt auf die abgeschlossene Fusion mit der VR-Bank Region Aachen, auch wenn die technische Integration erst im Juni finalisiert wird.
Besondere Würdigungen erhielten die ausscheidenden Mitglieder: Hendricks und Kürten wurden mit der Goldenen Ehrennadel für ihren strategischen Einfluss auf die Entwicklung der Bank ausgezeichnet. Theißen, der sich über 30 Jahre engagierte, erhielt ebenfalls eine Auszeichnung vom Genossenschaftsverband. Hendricks wurde insbesondere für seine prägende Rolle bei der Ausrichtung der Bank über viele Jahre hinweg gewürdigt.
Die Bank blickt nun mit einem neu formierten Aufsichtsrat und einer gestärkten finanziellen Position in die Zukunft. Die Fusion mit der VR-Bank Region Aachen ist vollständig genehmigt, die technische Konsolidierung läuft. Diese Veränderungen folgen auf ein Jahr mit Rekordwachstum und weitreichenden Wechseln in der Führungsetage.






