Villingen-Schwenningen startet digitales Zeitalter mit neuem Verwaltungssystem
Noah KrügerVillingen-Schwenningen startet digitales Zeitalter mit neuem Verwaltungssystem
Villingen-Schwenningen stellt neues digitales Verwaltungssystem fertig
Villingen-Schwenningen hat die Einführung eines neuen digitalen Systems für seine zentralen Verwaltungsaufgaben abgeschlossen. Die SAP-S/4HANA-Plattform ging Anfang 2026 nach einem Jahr Planung und Entwicklung live. Bürgermeister Jürgen Roth bezeichnete das Upgrade als einen "wichtigen Schritt zu schnelleren, transparenteren und zukunftsfähigen öffentlichen Dienstleistungen".
Das Projekt startete 2025 in Zusammenarbeit mit Komm.ONE, dem kommunalen IT-Dienstleister der Stadt. In der ersten Phase lag der Fokus auf der Zusammenführung der Finanzprozesse für den Stadtentwässerungsbetrieb und den Abwasserverband Oberer Neckar. Haushaltsplanung, Anlagenbuchhaltung und Forderungsmanagement laufen nun auf einer einzigen Plattform – das reduziert manuelle Arbeit und Fehlerquellen.
Ebenfalls eingeführt wurden ein elektronisches System zur Verwaltung von Geschäftspartnerdaten sowie eine optimierte Rechnungslösung. Erste Ergebnisse zeigen: Rechnungen werden schneller bearbeitet, Finanzdaten sind leichter abrufbar, und repetitive Aufgaben entfallen für die Mitarbeiter:innen. Dadurch können sich die Beschäftigten stärker auf anspruchsvollere Tätigkeiten konzentrieren.
In den nächsten Phasen wird das System weiter ausgebaut. 2026 folgt die Migration der zentralen Personalabteilung auf SAP S/4HANA, 2027 ziehen die Hauptverwaltung und die technischen Dienstleistungsbereiche der Stadt nach. Bis Ende 2027 sollen drei zentrale Bereiche – Verwaltung, technischer Betrieb und Personal – vollständig in die neue Infrastruktur integriert sein.
Das Upgrade bringt geringere Kosten, schnellere Bearbeitungszeiten und weniger Fehler im Tagesgeschäft. Mit einer voll vernetzten IT-Infrastruktur will die Stadt diese Fortschritte nutzen und in den kommenden Jahren weitere digitale Innovationen vorantreiben. Der Erfolg des Projekts markiert einen Wandel hin zu einer effizienteren und modernen öffentlichen Verwaltung.






