22 March 2026, 06:06

VfL Wolfsburg steckt tief in der Bundesliga-Krise – Hecking unter Druck

Schwarzes und weißes Foto von Männern, die auf einem Feld Fußball spielen, mit Zuschauern im Hintergrund und einer Bundesliga 1978-79 Ajax 1-1 Hannover 96 Fahne.

Wolfsburgs Abstieg droht: Aufstehen, kämpfen! - VfL Wolfsburg steckt tief in der Bundesliga-Krise – Hecking unter Druck

Die Krise des VfL Wolfsburg in der Bundesliga hat sich nach dem zehnten Spiel ohne Sieg weiter verschärft. Die Mannschaft befindet sich nun in unmittelbarer Nähe zur Abstiegszone, und Trainer Dieter Hecking steht unter massivem Druck, die Wende zu schaffen. Die jüngste 0:1-Niederlage gegen Werder Bremen lässt die Hoffnungen auf den Klassenerhalt nur noch an einem seidenen Faden hängen.

Hecking kehrte im Dezember 2015 als Wolfsburg-Trainer zurück, nachdem er den Verein zuvor in der Saison 2015/16 auf den zweiten Platz geführt hatte. Doch bis März 2026 ist der Klub in die Mittelmäßigkeit abgerutscht und landete meist nur auf Rängen zwischen Platz 8 und 10. In dieser Saison liegen die "Wölfe" bereits 15 bis 20 Punkte hinter den Spitzenreitern FC Bayern München und Borussia Dortmund zurück – geplagt von Inkonsistenz und defensiven Schwächen.

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Sein zweites Engagement begann enttäuschend: Aus den ersten beiden Spielen unter seiner Leitung holte die Mannschaft nur einen einzigen Punkt. Der Leitspruch des Teams – sich aufrappeln, wieder auf die Beine kommen und sich zurückkämpfen – hat sich bisher nicht in Ergebnisse umsetzen lassen. Sportdirektor Pirmin Schwegler betont zwar, Hecking bleibe der richtige Mann für die Aufgabe, doch die Leistungen der Mannschaft erzählen eine andere Geschichte.

Eine Niederlage im nächsten Spiel könnte Wolfsburg fünf Punkte vom Relegationsplatz entfernen. Mittelfeldspieler Schwegler schwor, die Spieler würden bis zum Schluss kämpfen. Hecking selbst hat die Chancen gegen den FC St. Pauli bereits abgeschrieben und sagt für das bevorstehende Duell mit dem SC Freiburg einen Heimsieg der Gegner voraus.

Wolfsburgs Abstiegskampf wird nach der nächsten Niederlage immer aussichtsloser. Mit zehn Spielen ohne Sieg droht die Lücke zum rettenden Ufer weiter zu wachsen. Das Schicksal des Vereins hängt nun von einer schnellen Trendwende ab – oder vom ersten Abstieg seit Jahren.

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