11 April 2026, 14:08

VdK-Präsidentin Bentele lehnt Kürzungen bei Krankenkassenleistungen strikt ab

Plakat mit dem Text "Beenden Sie den Job: Gesundheit sollte ein Recht sein, nicht ein Privileg" und einer Karte mit der Aufschrift "Machen Sie niedrigere Gesundheitskosten dauerhaft und schließen Sie die Versorgungslücke für amerikanische Familien."

VdK-Präsidentin Bentele lehnt Kürzungen bei Krankenkassenleistungen strikt ab

Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, hat sich gegen geplante Kürzungen bei den Leistungen der gesetzlichen Krankenversicherung ausgesprochen. Sie warnte, dass eine Reduzierung der Unterstützung für Versicherte diejenigen unzumutbar belasten würde, die am stärksten auf das System angewiesen sind.

Am Montag wird die Gesundheitsfinanzkommission 60 Maßnahmen zur Kostensenkung im Gesundheitswesen vorstellen. Die Vorschläge zielen darauf ab, die finanzielle Belastung der Beitragszahler zu verringern. Der VdK besteht jedoch darauf, dass bestehende Leistungen nicht angetastet werden dürfen.

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Bentele lehnt mehrere der diskutierten Reformen kategorisch ab. Sie spricht sich gegen höhere Zuzahlungen für Medikamente und die Wiedereinführung von Praxisgebühren aus, da diese für Patientinnen und Patienten ungerechtfertigte Zusatzkosten darstellten. Auch die Abschaffung der beitragsfreien Familienversicherung weist sie zurück – dies sei eine versteckte Beitragserhöhung.

Stattdessen schlägt sie alternative Lösungen vor: So könnte die Beitragsbemessungsgrenze angehoben und die Einkommensarten, die beitragspflichtig sind, erweitert werden. Zudem regt sie an, dass Leistungserbringer vorläufig auf Ausgabensteigerungen verzichten. Darüber hinaus fordert Bentele, dass der Bund gesellschaftlich bedingte Kosten im Gesundheitssystem übernimmt.

Ihr Fokus liegt auf strukturellen Reformen, die Einnahmen und Ausgaben in Einklang bringen. Ziel ist es, das System zu stabilisieren, ohne die Versorgungsqualität für die Versicherten zu beeinträchtigen.

Die Haltung des VdK unterstreicht die Notwendigkeit einer gerechten und nachhaltigen Gesundheitsfinanzierung. Benteles Vorschläge zielen darauf ab, Patientinnen und Patienten zu schützen und gleichzeitig die finanzielle Tragfähigkeit des Systems zu sichern. Die anstehenden Empfehlungen der Kommission werden zeigen, inwieweit diese Bedenken in den endgültigen Reformen berücksichtigt werden.

Quelle