17 June 2026, 19:42

Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?

Vor der Veröffentlichung verboten: Deutschland lehnt Krimi-Film über Migranten ab

Uwe Bolls Citizen Vigilante in Deutschland verboten – Zensur oder Jugendschutz?

Uwe Bolls neuer Film Citizen Vigilante in Deutschland verboten

Der jüngste Film von Uwe Boll, Citizen Vigilante, darf in Deutschland nicht veröffentlicht werden. Die Freiwillige Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) verweigerte die Altersfreigabe, was eine Verbreitung über Kinos, Fernsehen, Streaming-Dienste oder große Einzelhändler unmöglich macht.

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Im Mittelpunkt des Films steht die Figur Sanders, gespielt von Armie Hammer, der sich angesichts steigender Straßenkriminalität zum Selbstjustizler entwickelt. Inspiriert von realen Kriminalfällen in Deutschland thematisiert der Streifen auch die größeren Sicherheitsfragen in Europa. Boll argumentiert, das Verbot resultiere aus der Darstellung von Migranten als Täter schwerer Straftaten, darunter Massenvergewaltigungen – eine Darstellung, die seiner Ansicht nach mit offiziellen Kriminalstatistiken übereinstimme.

Boll bezeichnet die Entscheidung als politisch motiviert. Er wirft deutschen Institutionen vor, den Jugendschutz als Vorwand zu nutzen, um abweichende Meinungen zur Migrationsdebatte zu unterdrücken. Zudem verweist er darauf, dass die Gewaltdarstellungen in Citizen Vigilante nicht extremer seien als in erfolgreichen Actionreihen wie John Wick oder The Equalizer, die in Deutschland ohne Einschränkungen erschienen sind.

Ohne FSK-Freigabe darf der Film in Deutschland nicht legal vertrieben werden. Boll beharrt darauf, dass das Verbot Teil einer Bemühung sei, die Diskussion über Kriminalität und Migration zum Schweigen zu bringen. Die Entscheidung sorgt dafür, dass Citizen Vigilante deutschen Zuschauern vorerst nicht zugänglich ist.

Quelle