06 June 2026, 12:03

US-Arbeitsmarkt übertrifft Erwartungen – Märkte reagieren mit Verlusten und sinkendem Euro

Dax schließt schwächer: US-Arbeitsmarktdaten dämpfen Zinssenkungshoffnungen

US-Arbeitsmarkt übertrifft Erwartungen – Märkte reagieren mit Verlusten und sinkendem Euro

Finanzmärkte reagieren empfindlich auf überraschend starken US-Arbeitsmarktbericht

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Die Finanzmärkte zeigten am Freitag eine deutliche Reaktion auf einen stärker als erwartet ausgefallenen Arbeitsmarktbericht aus den USA. Die Preise für Gold und Öl gaben nach, während der Euro gegenüber dem Dollar an Wert verlor. Die Daten dämpften zudem die Hoffnungen auf eine frühzeitige Zinssenkung in den USA.

Die US-Wirtschaft schuf im Juli 172.000 neue Arbeitsplätze – fast doppelt so viele wie die prognostizierten 85.000. Trotz des kräftigen Stellenaufbaus blieb die Arbeitslosenquote stabil bei 4,3 Prozent. Die robusten Arbeitsmarktdaten veranlassten Anleger, ihre Erwartungen an eine kurzfristige Leitzinssenkung durch die US-Notenbank (Federal Reserve) zurückzuschrauben.

Der DAX, der kurz davorstand, die Marke von 25.000 Punkten zu knacken, schloss am Ende des Tages im Minus. Mit 24.759 Punkten verlor der deutsche Leitindex im Vergleich zum Vortag 0,8 Prozent. Die unerwartet positiven Arbeitsmarktzahlen belasteten die Stimmung an den Märkten und drückten den DAX nach unten.

Auch die Rohstoffmärkte gerieten unter Druck: Der Goldpreis fiel um 3,1 Prozent und notierte bei 4.341 Dollar pro Unze. Der Ölpreis folgte diesem Trend – die Nordsee-Sorte Brent verbilligte sich um 1,3 Prozent auf 93,80 Dollar pro Barrel. Gleichzeitig gab der Euro nach und sank auf 1,1536 Dollar.

Der US-Arbeitsmarktbericht hat die Markterwartungen neu justiert und die Aussichten auf eine Zinssenkung vorerst vertagt. Sowohl Rohstoffe als auch Aktien verbuchten Verluste, während der Euro an Wert verlor. Anleger warten nun auf weitere Signale der Zentralbanken, bevor sie ihre nächsten Schritte einleiten.

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