24 April 2026, 20:06

Ulms Internationaler Ausschuss berät über Integration und neue Projekte für Migrant:innen

Plakat zur Internationalen Bildungswoche 2015 mit einer vielseitigen Gruppe strahlender Menschen, die Schilder mit veranstaltungsbezogenen Texten halten.

Ulms Internationaler Ausschuss berät über Integration und neue Projekte für Migrant:innen

Ulms Internationaler Ausschuss spielt eine Schlüsselrolle bei der Beratung der Stadt in Fragen der Integration und des Gemeinschaftslebens. Das Gremium trifft sich dreimal jährlich, um Empfehlungen zu politischen Maßnahmen und lokalen Initiativen mit Bezug zu Migrantinnen und Migranten auszusprechen. Die nächste Sitzung ist für den 22. Juli 2026 im großen Ratssaal des Rathauses angesetzt.

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Die Arbeit des Ausschusses umfasst die Bereiche Bildung, Sport und soziale Unterstützung. Zu den jüngsten Vorhaben gehören der Ausbau psychologischer Betreuungsangebote an Schulen sowie die Unterstützung eines Denkmals für Ulms erste Gastarbeitergeneration. Dennoch bleiben Herausforderungen – insbesondere im Bildungsbereich, wo immer weniger Kinder mit Migrationshintergrund den Übergang an Gymnasien schaffen.

Der Internationale Ausschuss berät den Ulmer Stadtrat in Fachfragen und liefert fundierte Stellungnahmen, politische Vorschläge sowie praktische Handlungsempfehlungen zu Themen, die Migrantinnen, Migranten und die gesamte Stadtgesellschaft betreffen. Die dreimal jährlich stattfindenden Treffen fördern den kontinuierlichen Austausch zwischen Verwaltung und Bürgerinnen und Bürgern.

Ein vom Ausschuss gefördertes Projekt ist das Programm "Interkulturelle Sportlotsen". Diese Vermittlerinnen und Vermittler bauen Brücken zwischen örtlichen Sportvereinen und Communities mit Migrationshintergrund. Ihr Ziel ist es, langfristige Teilhabe am Sport zu ermöglichen und Vereinen den Zugang für Neu-Ulmer zu erleichtern.

Darüber hinaus hat die Stadt die psychologische Betreuung an Schulen ausgebaut. Die erweiterten Angebote helfen Schülerinnen und Schülern – insbesondere denen mit Migrationsgeschichte – dabei, schulische und persönliche Herausforderungen zu bewältigen. Trotz dieser Maßnahmen zeigen Daten jedoch einen anhaltenden Rückgang bei den Übergängen von Kindern mit Migrationshintergrund auf Gymnasien.

Zudem hat die Ulmer Verwaltung die Finanzierung eines Denkmals für die erste Generation der Gastarbeiter zugesagt. Das Projekt soll deren Beitrag zur lokalen Wirtschaft und Kultur würdigen. In der Sitzung am 22. Juli 2026 wird der Ausschuss voraussichtlich über den Stand dieses und weiterer Vorhaben beraten.

Auf der Tagesordnung der anstehenden Sitzung stehen die Evaluation laufender Projekte sowie neue Initiativen. Die Empfehlungen des Internationalen Ausschusses prägen maßgeblich die städtische Politik in den Bereichen Bildung, Integration und Gemeinschaftsförderung. Die Zusammenkunft im Rathaus bietet erneut die Gelegenheit, zu diskutieren, wie Ulm seine vielfältige Bevölkerung noch besser unterstützen kann.

Quelle