07 May 2026, 16:13

Trigema-Erbin Bonita Grupp warnt vor Steuerpolitik und Lohnkostenbelastung

Plakat mit fetter schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das besagt: "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut: Senkt Steuern für Wohlhabende und große Unternehmen noch weiter."

Trigema-Erbin Bonita Grupp warnt vor Steuerpolitik und Lohnkostenbelastung

Bonita Grupp, Erbin des Modeimperiums Trigema, hat ihre Position zu Steuerpolitik und Arbeitskosten dargelegt. Zwar befürwortet sie bestimmte Anpassungen des Systems, äußert jedoch auch Bedenken gegenüber jüngsten Regierungsmaßnahmen. Ihre Äußerungen zeigen eine zurückhaltende Haltung zu wirtschaftlichen Veränderungen, die sowohl Unternehmen als auch Arbeitnehmer betreffen.

Grupp signalisiert zwar Offenheit für eine Erhöhung des Spitzensteuersatzes – allerdings nur unter bestimmten Voraussetzungen. Ein moderater Anstieg sei ihrer Meinung nach vertretbar, sofern er durch Entlastungen in anderen Bereichen ausgeglichen werde. Diese Haltung spiegelt einen abgewogenen Ansatz in der Finanzpolitik wider, der eine pauschale Ablehnung von Steueranpassungen vermeidet.

Kritik übt sie auch an dem kürzlich beschlossenen steuerfreien Bonus von 1.000 Euro für Arbeitnehmer. Die Maßnahme sei problematisch, warnt Grupp, da sie falsche Erwartungen bei den Beschäftigten wecke. Zudem greife die Regelung grundlegende Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt nicht auf.

Ein weiteres drängendes Thema für Grupp ist der kontinuierliche Anstieg der Lohnnebenkosten. Sollte dieser Trend anhalten, könnten die Belastungen für Unternehmen auf Dauer untragbar werden, gibt sie zu bedenken. Trigema selbst hat noch nicht entschieden, ob der steuerfreie Bonus auch den eigenen Mitarbeitern angeboten wird – ein Zeichen für die Skepsis gegenüber den praktischen Auswirkungen der Regelung.

Grupps Haltung verdeutlicht die Spannung zwischen der Unterstützung der Arbeitnehmer und der Kontrolle der Betriebskosten. Zwar lehnt sie Steueränderungen nicht grundsätzlich ab, besteht jedoch auf Ausgewogenheit und warnt vor kurzfristigen Lösungen. Ihre Aussagen deuten darauf hin, dass Trigema und andere Unternehmen zunächst abwarten werden, bevor sie sich auf neue finanzielle Maßnahmen für ihre Belegschaft festlegen.

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