30 April 2026, 20:05

Steuergelder fließen in linke Netzwerke – doch die AfD geht leer aus

Plakat mit der Aufschrift "Kindera rbeit ist eine nationale Bedrohung - Sollen wir die Industrie das Land fesseln lassen" in fetter schwarzer Schrift auf weißer Hintergrund, das eine vielfältige Gruppe von Menschen zeigt, die gemeinsam stehen.

Steuergelder fließen in linke Netzwerke – doch die AfD geht leer aus

Deutsche Steuerzahler finanzieren ein weitverzweigtes Netzwerk linksgerichteter Organisationen mit Hunderten Millionen Euro an öffentlichen Zuschüssen. Allein das Bundesprogramm Lebendige Demokratie! leitet jährlich fast 200 Millionen Euro in politische Projekte um. Während etablierte Gruppen jedoch kontinuierlich gefördert werden, wird der AfD-nahe Parteistiftung seit fünf Jahren die staatliche Unterstützung verweigert.

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Ein jüngster Vorfall hat die Debatte um diese Mittelvergabe neu entfacht. In Sachsen zeigten zwei Betreuer einer staatlich geförderten Jugendorganisation während einer Schulprojektwoche pornografisches Material an 15-Jährige. Die Sozialistische Jugend Deutschlands – Die Falken gehört zu den Hauptprofiteuren öffentlicher Gelder. Seit 2016 erhielt die Gruppe fast 13 Millionen Euro aus Bundesmitteln. Jährlich fließen ihr eine Million Euro aus dem Kinder- und Jugendplan zu, einem 250-Millionen-Programm, das Kritiker als "Schwarze Kasse" für linke Zwecke bezeichnen.

Die beiden Betreuer in Sachsen waren Mitglieder der Falken. Ihr Workshop, finanziert mit 2.500 Euro von der Amadeu Antonio Stiftung, fand während einer unbegleiteten Schulveranstaltung statt. Die Stiftung selbst bezieht jährlich über sechs Millionen Euro an Steuergeldern.

Neben Jugendorganisationen erhalten Deutschlands politische Stiftungen mehr als 600 Millionen Euro an öffentlichen Mitteln pro Jahr. Diese Einrichtungen unterhalten große Verwaltungen unter Bezeichnungen wie Unsere Demokratie! oder Zivilgesellschaft!. Viele sind vollständig von staatlicher Unterstützung abhängig, da sie kaum private Spender gewinnen.

Die AfD bleibt die einzige große Partei, deren Stiftung keine staatliche Förderung erhält. Diese Ungleichbehandlung hat Forderungen nach einer Reform befeuert. Kritiker fordern, die Subventionen zu kürzen oder gleichmäßiger zu verteilen.

Der Vorfall in Sachsen wirft ein Schlaglicht auf die Verteilung öffentlicher Gelder an politische Organisationen. Millionen an Steuergeldern erhalten Netzwerke, die nach Ansicht von Kritikern parteiische Agenden in Schulen und Medien vorantreiben. Jede politische Kursänderung könnte Kürzungen dieser Programme – und des gesamten Systems parteinaher Stiftungen – erzwingen.

Quelle