Ramadan-Feier mit etwa 3.000 Teilnehmern löst Verkehrschaos aus - Spontane Ramadan-Feier in Stuttgart löst Verkehrschaos aus
Große Ramadan-Feier in Stuttgart sorgt für massive Verkehrsbehinderungen
Eine Großveranstaltung zum Abschluss des Ramadan hat in Stuttgart für erhebliche Verkehrsstörungen gesorgt. Rund 3.000 Menschen versammelten sich auf einem Sportplatz in der Stadt. Die mit nur kurzer Vorankündigung organisierte Feier führte trotz Polizeieinsatzes zu Behinderungen im Berufsverkehr.
Die Veranstaltung begann mit einem etwa einstündigen Gebet. Danach brach Chaos aus, als die Teilnehmer das Gelände verlassen wollten. Die Polizei, die erst kurzfristig informiert worden war, war zwar von Anfang an vor Ort, musste jedoch Verstärkung anfordern, um die Lage unter Kontrolle zu bringen.
Die Behörden übernahmen die Verkehrsregelung und lenkten die Fahrzeuge um, um Staus zu entlasten. Während der Feier wurden keine Unfälle, Parkverstöße oder Verkehrsdelikte registriert. Unklar blieb jedoch, ob die Veranstaltung offiziell angemeldet worden war.
In den vergangenen fünf Jahren haben Stuttgart und angrenzende Stadtteile wie Bad Cannstatt wiederholt große Ramadan-Feiern veranstaltet. Festivals wie das Stuttgarter Ramadan-Fest in den Jahren 2023 und 2024 lockten bis zu 10.000 Besucher an. Um Verkehrsprobleme zu vermeiden, griffen die Organisatoren damals auf Maßnahmen wie zusätzliche Polizeikräfte, temporäre Beschilderung, Shuttlebusse und Echtzeit-Updates per App zurück.
Die diesjährige Feier verlief zwar ohne Zwischenfälle, doch ihr spontaner Umfang zwang die Polizei zum Eingreifen. Erst nach der koordinierten Abfertigung der Fahrzeuge normalisierte sich der Verkehr wieder. Bei ähnlichen Veranstaltungen in den Vorjahren hatten strengere Planungen solche Störungen verhindert.






