17 March 2026, 06:05

Spektakuläre Verfolgungsjagd in Nürnberg endet mit zwölf Verletzten

Roter Wagen auf einer Stadtstraße mit hohen Wolkenkratzern, Fußgängern auf dem Gehweg, Verkehrsampeln, Schildern und Namenskarten, unter einem sichtbaren Himmel.

Gefährliche Polizeijagd - Rotlichtmissachtung - Spektakuläre Verfolgungsjagd in Nürnberg endet mit zwölf Verletzten

Rasante Polizeiverfolgung in Nürnberg: Zwölf Verletzte in den frühen Morgenstunden

Eine spektakuläre Polizeiverfolgung in Nürnberg in den frühen Stunden des Sonntags, 16. März 2026, endete mit zwölf Verletzten. Acht Beamte und vier Zivilisten wurden bei der Jagd durch die Innenstadt verletzt, die kurz nach Mitternacht am Plärrer begann. Die Behörden haben eine interne Untersuchung eingeleitet, um den genauen Hergang zu klären.

Auslöser war ein Streifenwagen, der gegen 0:45 Uhr in der Nähe des Plärrers ein auffälliges Fahrzeug entdeckte. Als die Beamten den Wagen anhalten wollten, gab der Fahrer plötzlich Gas und flüchtete – es begann eine gefährliche Verfolgungsjagd durch das Stadtzentrum. Während der Fahrt missachtete der Fahrer mehrfach rote Ampeln und verfehlte nur knapp einen zu Fuß eingesetzten Polizisten, der im letzten Moment zur Seite springen musste, um nicht erfasst zu werden.

In der Nähe der Oper gefährdete der flüchtige Autofahrer zudem eine Fußgängerin, die bei Grün die Straße überquerte. Die Verfolgung endete mit zwölf Verletzten, darunter acht Polizeibeamte und vier Unbeteiligte. Die Ermittler werten nun Zeugenaussagen und Videoaufnahmen aus, um die Ereignisse zu rekonstruieren.

Die Behörden gehen davon aus, dass der Fahrer möglicherweise in illegale Straßenrennen verwickelt war. Der Fall wird als gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr behandelt; weitere rechtliche Schritte stehen bevor.

Die internen Ermittlungen laufen derweil auf Hochtouren, während die Polizei alle verfügbaren Beweise prüft. Anklagen wegen gefährlicher Fahrweise und möglicher Beteiligung an Straßenrennen könnten folgen. Die Verletzten – sowohl Beamte als auch Zivilisten – werden medizinisch versorgt.

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