Siemensstadt Square: Berlins futuristisches Quartier für 40.000 Menschen entsteht bis 2030
Marie GüntherSiemensstadt Square: Berlins futuristisches Quartier für 40.000 Menschen entsteht bis 2030
Siemensstadt Square: Berlins neues Großprojekt für die 2030er-Jahre
Bis zu den 2030er-Jahren soll Berlins Siemensstadt Square zu einem bedeutenden neuen Stadtviertel heranwachsen. Ab 2024 beginnen die Bauarbeiten für das Vorhaben, in das insgesamt 4,5 Milliarden Euro investiert werden. Vollendet soll das Quartier einmal rund 40.000 Bewohnerinnen, Bewohnern und Beschäftigten Platz bieten.
Der überarbeitete Masterplan sieht nun 3.750 Wohnungen vor – eine deutliche Steigerung gegenüber den ursprünglich geplanten 2.000. Siemens steuert 750 Millionen Euro zum Gesamtbudget von 4,5 Milliarden Euro bei. Neben Wohnraum entstehen eine Grundschule für 600 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Kitas.
Ein zentrales Element des Projekts ist die Reaktivierung der lange stillgelegten Siemensbahn: Bis Ende 2029 soll die S-Bahn-Strecke wieder in Betrieb gehen. In unmittelbarer Nähe zum künftigen Bahnhof Siemensstadt entsteht ein eigens konzipierter Campus für innovative Unternehmen, Forschungsinstitute und Hightech-Firmen. Büroräume wurden im Vergleich zu früheren Plänen reduziert, während Gewerbeflächen in diesem zentralen Bereich gebündelt werden.
Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey (SPD) bezeichnete den aktualisierten Plan als einen "entscheidenden Meilenstein" für das Viertel. Das Konzept sieht Flächen für Industrie, Freizeit und Grünzonen vor und schafft so eine ausgewogene Mischung aus Arbeits- und Lebensräumen.
Die erste Bauphase startet 2024, die vollständige Fertigstellung des Quartiers ist für die 2030er-Jahre vorgesehen. Nach Abschluss wird Siemensstadt Square Tausenden Menschen Wohnraum, Bildungsangebote und Verkehrsanbindungen bieten. Das Projekt zählt zu den größten städtebaulichen Vorhaben Berlins seit Jahrzehnten.






