Salzgitter investiert 50 Millionen Euro in die Aufwertung der Ostsiedlung bis 2028
Johanna JägerSalzgitter investiert 50 Millionen Euro in die Aufwertung der Ostsiedlung bis 2028
Salzgitter sichert über 50 Millionen Euro an Strukturhilfen für die Aufwertung des Stadtteils Ostsiedlung
Die Stadt Salzgitter hat mehr als 50 Millionen Euro an Fördermitteln eingeworben, um den Stadtteil Ostsiedlung neu zu beleben. Bereits 2021 erwarb die Kommune 38 Wohngebäude mit 146 Wohnungen, die durch umfassende Sanierungen wieder an Attraktivität gewinnen sollen. Oberbürgermeister Frank Klingebiel bezeichnete das Vorhaben als entscheidenden Schritt für die Entwicklung des Viertels.
Die Immobilien in der Rheinstraße und der Engeroder Straße wurden für 4,7 Millionen Euro gekauft und sind Teil eines übergeordneten Stadterneuerungsprogramms zur Aufwertung des Stadtteils.
Im Juni 2023 begannen die Sanierungsarbeiten an den 38 Gebäuden. Das Projekt umfasst Fassadensanierungen, Innenmodernisierungen in sechs Häusern sowie barrierefreie Umbauten in zwei Pilotobjekten. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich auf 15,4 Millionen Euro, wobei weitere 12,2 Millionen Euro aus Landes- und Bundesmitteln fließen.
Der Stadtrat von Salzgitter billigte den Sanierungsplan 2024 auf Initiative von Oberbürgermeister Frank Klingebiel. Die Fertigstellung des gesamten Projekts ist für Mitte 2028 vorgesehen. Die Stadt agiert dabei sowohl als Fördermittelgeber als auch als Eigentümerin – ein Leuchtturmprojekt für die Ostsiedlung.
Ziel der Maßnahmen ist es, dem Stadtteil Ostsiedlung seine einstige Attraktivität zurückzugeben. Mit Investitionen in Höhe von 50 Millionen Euro sollen die modernisierten Gebäude künftig höhere Wohnqualität und bessere Barrierefreiheit für die Bewohner bieten.
