01 April 2026, 00:04

Sabotage in Berlin: Stromausfall legt Zehntausende Haushalte lahm

Außenansicht der "The Generics Pharmacy"-Filiale mit umliegenden städtischen Elementen unter einem klaren blauen Himmel.

Sabotage in Berlin: Stromausfall legt Zehntausende Haushalte lahm

Anschlag auf Berlins Stromnetz: Zehntausende Haushalte ohne Strom

Ein gezielter Angriff auf das Berliner Stromnetz hat Zehntausende Haushalte und Unternehmen von der Versorgung abgeschnitten. Der Vorfall ereignete sich in den frühen Morgenstunden des Samstags, als eine wichtige Kabelbrücke über den Teltowkanal zerstört wurde. Betroffen sind die Bezirke Nikolassee, Zehlendorf, Wannsee und Lichterfelde – hier muss mit längeren Stromausfällen gerechnet werden, eine vollständige Wiederherstellung der Versorgung wird frühestens bis Donnerstag erwartet.

Das Sabotageziel war ein zentraler Infrastrukturknotenpunkt am Kraftwerk Lichterfelde, durch dessen Zerstörung weite Teile Südwest-Berlins vom Stromnetz abgeschnitten wurden. Fünf Tage nach dem Angriff waren noch immer rund 30.000 Haushalte ohne Strom. Schulen blieben geschlossen, Supermärkte mussten ihre Türen verliegeln, und Pflegeheime waren gezwungen, Bewohner zu evakuieren.

Apotheken in den betroffenen Gebieten stehen unter rechtlichem Druck, trotz des Blackouts ihren Betrieb aufrechtzuerhalten. Das deutsche Apothekengesetz schreibt vor, dass sie auch in Notfällen lebenswichtige Medikamente bereitstellen müssen. Viele verfügen jedoch nicht über Notstromaggregate, sodass kühlpflichtige Arzneimittel zu verfallen drohen. Falls eine Apotheke ihren Betrieb nicht mehr aufrechterhalten kann, muss die Leitung das Landesamt für Gesundheit und Soziales informieren.

Die Bundeswehr unterstützt mittlerweile die Krisenbewältigung: Soldaten helfen bei Logistikaufgaben, transportieren Versorgungsgüter und betreiben Notstromaggregate, um die Lage zu entlasten.

Der Stromausfall hat den Alltag in der Region massiv beeinträchtigt – mit flächendeckenden Schließungen und Evakuierungen. Apotheken sind zwar gesetzlich zum Weiterbetrieb verpflichtet, sehen sich aber ohne gesicherte Stromversorgung mit finanziellen und logistischen Herausforderungen konfrontiert. Die Reparaturarbeiten am Netz laufen auf Hochtouren, doch mit einer vollständigen Wiederherstellung ist frühestens am Donnerstag zu rechnen.

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