19 March 2026, 20:04

Rastatt zeigt Fortschritte bei Sicherheit – doch Mängel bleiben bestehen

Schwarz-weiß-Karte des Sanitärbezirks von Chicago, die die kommunalen Grenzen und Textdetails zeigt.

Rastatt zeigt Fortschritte bei Sicherheit – doch Mängel bleiben bestehen

Eine aktuelle Sicherheitsbegehung in Rastatt hat sowohl Fortschritte als auch weiterhin bestehende Probleme aufgezeigt. Am 16. März durchliefen Stadtvertreter, Polizeibeamte und lokale Initiativen gemeinsam das Industriegebiet Ost und den Stadtteil Rheinau-Nord, um Sauberkeit und Sicherheit zu bewerten. Der Besuch erfolgte vor dem Hintergrund eines Rückgangs der Kriminalitätsrate in der Stadt um 8 % zwischen 2021 und 2025.

Im Fokus der Begehung standen zwei zentrale Bereiche: das Gewerbegebiet Ost und das Wohnviertel Rheinau-Nord. Beteiligt waren Vertreter des Stadtrats, der Polizei, von Unternehmen sowie Bürgervereinen. Sämtliche Beobachtungen wurden dokumentiert und sollen von der Verwaltung weiter ausgewertet werden.

Im Industriegebiet Ost fielen vor allem unzureichende Parkverhältnisse und Vermüllung negativ auf. Die Anwohner in Rheinau-Nord kritisierten hingegen die mangelhafte Straßenbeleuchtung. Zudem wurden Rückmeldungen zur Parksituation in anderen Wohngebieten der Stadt gesammelt.

Die Kriminalstatistiken für beide Gebiete wurden als unauffällig eingestuft, mit einer rückläufigen Tendenz in den vergangenen Jahren. Die Gesamtkriminalität in Rastatt sank von 7.200 auf 6.600 Delikte pro 100.000 Einwohner – ein Minus von etwa 8 %. Dieser Rückgang fiel stärker aus als in Nachbarstädten wie Karlsruhe, wo die Kriminalität um 5 % stieg, oder Baden-Baden, das lediglich einen Rückgang um 3 % verzeichnete. Die Zahlen basieren auf den Jahresberichten des Bundeskriminalamts.

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Die Ergebnisse der Begehung werden nun von der Stadtverwaltung geprüft. Zwar ist die Kriminalität in Rastatt zurückgegangen, doch Themen wie Beleuchtung, Parkplätze und Sauberkeit bleiben zentrale Handlungsfelder. Die Erkenntnisse sollen in künftige Maßnahmen für die betroffenen Stadtteile einfließen.

Quelle