Prinz Harry wirft Royal Family Doppelstandards bei Sicherheitsvorkehrungen vor
Tobias LangPrinz Harry wirft Royal Family Doppelstandards bei Sicherheitsvorkehrungen vor
Prinz Harry hat die Installation eines elektronischen Sicherheitstors in der Nähe des Anwesens von Pippa Middleton in England kritisiert. Er wirft der Royal Family vor, damit eine Ungleichbehandlung bei Sicherheitsvorkehrungen im Vergleich zu seinen eigenen Regelungen zu demonstrieren. Der Streit hat die Debatte über angebliche Doppelstandards beim Schutz prominenter Persönlichkeiten erneut entfacht.
Pippa Middleton und ihr Ehemann James Matthews ließen das Sicherheitstor kürzlich zum Schutz ihrer Familie anbringen. Einige Anwohner werfen dem Paar vor, durch seine Verbindungen zum Königshaus ungerechtfertigte Vorteile in der Gemeinde zu genießen. Nachbarn sind überzeugt, dass Middleton und Matthews ihre royalen Kontakte genutzt haben, um die Sicherheitsmaßnahmen durchzusetzen.
Harry kämpft seit Langem für bewaffneten Polizeischutz für sich und seine Familie bei Besuchen in Großbritannien. Er empfindet es als Ungerechtigkeit, dass der Palast für ihn andere Maßstäbe anlegt als für andere – einschließlich der Middletons. Seine Frustration speist sich aus dem Gefühl, dass manche Personen sich ihre Regeln offenbar selbst schreiben könnten.
Der Prinz bleibt mit der Königsfamilie zerstritten, insbesondere das Verhältnis zu seinem Bruder, Prinz William, ist angespannt. Seine Klagen spiegeln auch tiefere Sorgen um die Sicherheit seiner Kinder wider, die ohne Schutz nicht mehr nach Großbritannien zurückkehren.
Harry und Meghan Markle werfen der Royal Family vor, bei Sicherheitsfragen mit zweierlei Maß zu messen. Während sie selbst keinen steuerfinanzierten Schutz mehr erhalten, profitieren Pippa und James weiterhin davon. Der Streit um das Tor hat diese anhaltenden Spannungen nun erneut zugespitzt.






