Piers Morgan warnt vor Deepfake-Gefahr: "Selbst meine Mutter erkennt Fälschungen nicht"
Tobias LangPiers Morgan warnt vor Deepfake-Gefahr: "Selbst meine Mutter erkennt Fälschungen nicht"
Piers Morgan hat sich zu dem wachsenden Problem von KI-generierten Deepfake-Videos geäußert, in denen er im Internet nachgeahmt wird. Der Moderator enthüllte, dass selbst seine eigene Mutter Schwierigkeiten hatte, ein gefälschtes Video zu erkennen, in dem er angeblich auf Social Media wütend polterte. Seine Äußerungen fielen in einen Zeitpunkt, an dem er auch die SXSW London kritisierte, weil diese den politischen Kommentator Cenk Uygur nicht in Schutz nahm, nachdem britische Behörden ihm die Einreise verweigert hatten.
Morgan betonte, wie häufig sein Erscheinungsbild in manipulierten Clips nachgeahmt werde, die oft so präsentiert würden, als stammten sie aus seiner Sendung Uncensored. Er gab zu, dass ihn die Verbreitung dieser täuschenden Videos frustriere, beharrte jedoch darauf, dass er in jeder Debatte gegen eine KI-Version seiner selbst gewinnen würde.
Das Thema kam im Zusammenhang mit Diskussionen über die SXSW London auf, wo Morgan die Haltung des Festivals zur Meinungsfreiheit hinterfragte. Uygur und sein Neffe Hasan Piker sollten ursprünglich als Redner auftreten, wurden jedoch vom britischen Innenministerium blockiert, das ihre Anwesenheit als „nicht förderlich für das öffentliche Wohl“ einstufte. Die SXSW London präzisierte später, dass sie Morgans Recht auf Kritik – auch am Festival selbst – unterstütze.
Die jährliche Veranstaltung, auf der über 800 Redner, Künstler und Filmvorführungen vertreten sind, hat zum Ziel, vielfältige Stimmen zusammenzubringen. Die Organisatoren betonten ihr Bekenntnis, ein breites Spektrum an Perspektiven zu präsentieren – trotz der Kontroverse um den Ausschluss Uygurs.
Morgans Aussagen unterstreichen die Herausforderungen, die durch KI-generierte Inhalte entstehen, sowie die anhaltende Debatte über die Meinungsfreiheit bei öffentlichen Veranstaltungen. Die SXSW London beharrt darauf, eine Plattform für unterschiedliche Standpunkte zu bleiben, auch wenn sie wegen des Umgangs mit gesperrten Rednern in der Kritik steht. Das Festival findet wie geplant statt, mit Hunderten von Teilnehmern, die nach wie vor erwartet werden.






