29 March 2026, 04:04

Pharma-Backoffices kämpfen 2026 mit 550 Medikamenten-Lieferengpässen und Preisanpassungen

Plakat mit fetter weißer Schrift auf blauem Hintergrund, auf dem steht: "Ab nächster Woche mehr kostenlose Covid-Tests auf CovidTests.gov bestellen."

Pharma-Backoffices kämpfen 2026 mit 550 Medikamenten-Lieferengpässen und Preisanpassungen

Der Jahresbeginn 2026 stellt pharmazeutische Backoffices in ganz Deutschland vor große Herausforderungen. Mit fast 550 Medikamenten, die vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) als nicht verfügbar gemeldet werden, ist eine präzise Koordination von Fristen, Lagerbeständen und Verträgen unerlässlich geworden. Die Teams müssen nun schnell handeln, um die Versorgung zu sichern und sich auf bevorstehende Preisanpassungen einzustellen.

Mit dem neuen Jahr beginnt für die Backoffices ein straffer Zeitplan. Bestellformulare für Grippeimpfstoffe müssen bis Ende Januar in den Arztpraxen eingehen, während saisonale Prioritäten frühzeitig festgelegt werden müssen. Viele im Dezember abgeschlossene Lieferverträge sehen Auslieferungen im ersten Quartal vor – das bedeutet, dass Lagerkapazitäten und Versandpläne unverzüglich überprüft werden müssen.

Eine vorausschauende Bestandsplanung ist entscheidend, um Lieferengpässe zu vermeiden. Da 2026 mit weiteren Preisanpassungen zu rechnen ist, müssen Mitarbeiter prüfen, welche Bestände noch zu den alten Konditionen vorrätig sind oder Verkaufszahlen schnell anpassen. Auch Entscheidungen über Bevorratung und Jahresverträge erfordern eine sofortige Überprüfung, um Versorgungslücken zu verhindern.

Der BfArM-Bericht listet 550 nicht verfügbare Arzneimittel auf, wobei die genauen Ursachen – ob Rohstoffmangel, EU-Abwasserrichtlinien oder Produktionsverlagerungen ins Ausland – weiterhin unklar bleiben. Um mögliche Rationierungen zu bewältigen, ist eine enge Zusammenarbeit mit den Außendienstteams unerlässlich. So lässt sich sicherstellen, dass bei logistischen Engpässen oder Materialknappheit Prioritäten gesetzt werden können.

Aktualisierte Preisbedingungen und Rückgaberegelungen der Lieferanten müssen zudem übersichtlich zusammengestellt werden. Diese Maßnahmen helfen, Lieferketten zu stabilisieren und Risiken durch steigende Kosten oder unerwartete Engpässe zu minimieren.

Die kommenden Wochen werden zeigen, wie gut pharmazeutische Teams mit Lieferengpässen und Preisschwankungen umgehen. Durch die Finalisierung von Bestellungen, die Überprüfung der Lagerbestände und die Abstimmung mit den Vertriebsteams können die Backoffices die Versorgung für das kommende Jahr sichern. Im Fokus stehen dabei Präzision und Vorbereitung, um den Anforderungen des Jahres 2026 gerecht zu werden.

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