Paris Jackson attackiert Michael-Jackson-Biopic und wirft Nachlassverwaltern Betrug vor
Marie GüntherAnwalt weist Kritik von Paris Jackson zurück - Paris Jackson attackiert Michael-Jackson-Biopic und wirft Nachlassverwaltern Betrug vor
Paris Jackson, die Tochter des verstorbenen Michael Jackson, kritisiert öffentlich den bevorstehenden Biopic-Film Michael
Die 27-Jährige wirft zudem den Verwaltern des Nachlasses ihres Vaters finanzielle Veruntreuung vor. Der Streit eskaliert, während der Film sich auf seine deutsche Premiere am 23. April 2025 vorbereitet.
Der unter dem Titel Michael erscheinende Biopic wird Jaafar Jackson, den Neffen des Sängers, in der Hauptrolle zeigen. Paris Jackson hat deutlich gemacht, dass sie mit dem Projekt nichts zu tun hat – sie sei "zu null Prozent beteiligt". Bereits in früheren Diskussionen hatte sie die Besetzung von Miles Teller als ihren Vater infrage gestellt und dem Nachlassverwalter John Branca mangelnde Filmerfahrung vorgeworfen.
Ein Anwalt des Nachlasses wies ihre Einwände als "Unsinn" zurück und verteidigte die Entscheidung, den Film zu realisieren. Es wäre "verantwortungslos", auf eine große Kinoproduktion über Michael Jacksons Leben zu verzichten, hieß es. Paris Jackson hat aus dem Nachlass bisher rund 65 Millionen Dollar erhalten, behauptet jedoch, Anspruch auf "mehrere hundert Millionen" zu haben.
Ihre Vorwürfe beschränken sich nicht auf den Biopic: Sie wirft den Verwaltern vor, in finanziellen Angelegenheiten intransparent zu agieren. Die juristische Vertretung des Nachlasses kontert, Paris Jackson und ihre Berater würden "falsche Behauptungen" aufstellen.
Neben Michael, dessen weltweiter Kinostart für den 24. April 2026 geplant ist, sind derzeit keine weiteren Filme oder Projekte über Michael Jackson unter der Regie des Nachlasses in Arbeit.
Der rechtliche und kreative Konflikt unterstreicht die angespannten Beziehungen zwischen Paris Jackson und der Nachlassverwaltung. Während die deutsche Premiere des Biopics für den 23. April 2025 ansteht, folgt ein Jahr später der vollständige Kinostart. Der Nachlass betont, der Film sei eine verantwortungsvolle Hommage an das Erbe Michael Jacksons.






