Oscars 2024: Der hohe Preis für perfektes Aussehen auf dem roten Teppich
Johanna JägerOscars 2024: Der hohe Preis für perfektes Aussehen auf dem roten Teppich
Die Oscarverleihung findet diesen Sonntag im Dolby Theatre in Hollywood statt – mit Top-Stars, die auf dem roten Teppich makellos aussehen werden. Doch hinter dem Glanz der Gala steckt monatelange Vorbereitung: Viele Prominente unterziehen sich umfangreichen kosmetischen Behandlungen, um ihr Aussehen zu perfektionieren.
Die Vorbereitungen für die Oscars beginnen oft schon bis zu sechs Monate vor der Veranstaltung. Die Stars setzen auf eine Kombination aus Injektionsbehandlungen, Lasertherapien, Hauterneuerung und chemischen Peelings, um verschiedene Schönheitsbedenken zu adressieren. Beliebte Optionen sind etwa Botox-Spritzen, die zwischen 800 und 2.000 Dollar kosten, oder Luxus-Gesichtsbehandlungen für 400 bis 800 Dollar pro Sitzung. Aufwendigere Eingriffe wie Filler oder Laserbehandlungen können bis zu 5.000 Dollar pro Behandlung kosten.
Trotz der hohen Ausgaben bleiben die genauen Summen, die die meisten Oscar-Gäste investieren, meist unter Verschluss. 2023 sollen Stars wie Cara Delevingne und Lily Aldridge allein für Hautbehandlungen rund 4.000 Dollar ausgegeben haben. Dermatologen und Chirurgen warnen jedoch vor Übertreibungen: Wer zu viele Eingriffe in kurzer Zeit "stapelt", riskiert Komplikationen wie Blutergüsse, Schwellungen oder ein unnatürliches Ergebnis.
Experten raten zudem davon ab, kurz vor der Veranstaltung neue Behandlungen auszuprobieren. Die Erholungsphase ist entscheidend, da anfängliche Schwellungen oder Anpassungen Tage oder sogar Wochen benötigen können. Wer es mit den Eingriffen eilig hat, riskiert ungleichmäßige Ergebnisse, Überkorrekturen oder Hautschäden – Probleme, die kein Star auf dem roten Teppich zeigen möchte.
Der Druck, bei den Oscars perfekt auszusehen, treibt viele Prominente zu hohen Investitionen in Schönheitsbehandlungen. Während die Kosten stark variieren, bleibt das Risiko von letzten Pannen eine ständige Sorge. Wie aufwendig die Vorbereitungen in diesem Jahr waren – und was sie gekostet haben – bleibt vorerst hinter den Kulissen verborgen.