28 April 2026, 18:08

Ökonom Südekum fordert höhere Steuern für Spitzenverdiener zur Finanzierung der Reform

Plakat mit fettem schwarzem Text auf einem weißen Hintergrund, eingerahmt von einem schmalen schwarzen Rand, das "Maganomics: Ein Wirtschaftsplan, der drei Dinge tut - Steuern weiter für Wohlhabende und große Unternehmen senken."

Ökonom Südekum fordert höhere Steuern für Spitzenverdiener zur Finanzierung der Reform

Der Ökonom Jens Südekum fordert höhere Steuern für Spitzenverdiener, um die geplante Einkommensteuerreform zu finanzieren. Ohne solche Maßnahmen sei die vorgesehene Entlastung für Gering- und Mittelverdiener auf Dauer nicht tragbar, argumentiert er. Seine Äußerungen fallen in eine Phase, in der die Regierung unter Druck steht, die Reformkosten auszugleichen – und zwar ohne drastische Kürzungen bei den Staatsausgaben.

Südekum betont, dass eine Anhebung der Spitzen- und Vermögenssteuersätze der realistischste Weg sei, die Reform zu finanzieren. Er weist Vorwürfe zurück, dies belaste Einzelunternehmer und Personengesellschaften unangemessen. Diese hätten bereits jetzt Spielräume durch das bestehende "Optionsmodell" und könnten bei Bedarf die Besteuerung nach Körperschaftssteuerregeln wählen.

Pauschale Sparmaßnahmen lehnt der Ökonom als unzureichend ab, um die Reformkosten zu decken. Stattdessen schlägt er vor, den Wechsel zwischen Steuerregeln für Unternehmen zu vereinfachen, um Bürokratie abzubauen. Doch selbst dies werde die Mindereinnahmen durch die Senkung der Einkommensteuer für niedrige und mittlere Einkommen nicht vollständig ausgleichen können, warnt er.

Südekum kritisiert vage Forderungen nach Einsparungen und verweist darauf, dass bisher keine konkrete Liste zusätzlicher Kürzungen vorliege. Sparen erfordere klare Entscheidungen, keine allgemeinen Appelle, betont er. Seine Position unterstreicht die Notwendigkeit gezielter Steuererhöhungen für Besserverdiener – statt auf unrealistische Ausgabenkürzungen oder den Abbau von Subventionen zu setzen.

Im Kern zielen Südekums Vorschläge darauf ab, durch höhere Abgaben für die Wohlhabendsten die Steuerentlastung für Geringverdiener zu sichern. Ohne solche Schritte drohe der Reform eine Finanzierungslücke, warnt er. Seine Argumente zeigen die Herausforderung, bei den geplanten Änderungen Gerechtigkeit und Haushaltsverantwortung in Einklang zu bringen.

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