NRW-Regierung verliert dramatisch an Zustimmung – AfD und SPD gleichauf
Johanna JägerNRW-Regierung verliert dramatisch an Zustimmung – AfD und SPD gleichauf
Die Zufriedenheit der Bürger mit der Landesregierung von Nordrhein-Westfalen ist auf 42 Prozent gesunken. Eine aktuelle Umfrage zeigt, dass die Unzufriedenheit auf 53 Prozent gestiegen ist – dabei stehen wirtschaftliche Sorgen und die Infrastruktur ganz oben auf der Prioritätenliste der Wähler.
Die CDU von Ministerpräsident Hendrik Wüst verliert drei Prozentpunkte und kommt nun auf 32 Prozent. Die Grünen legen zwei Punkte zu und erreichen 15 Prozent. Unterdessen überwindet die FDP mit einem Plus von einem Punkt erstmals seit April 2024 wieder die Fünf-Prozent-Hürde.
Die SPD büßt drei Punkte ein und fällt auf 17 Prozent – ein Wert, der fast dem historischen Tief in der Region entspricht. Die AfD steigt auf 17 Prozent und liegt damit gleichauf mit der SPD als zweitstärkste Kraft. Nur noch 22 Prozent der Wähler bezeichnen die wirtschaftliche Lage des Landes als sehr gut oder gut.
Infrastruktur, öffentlicher Nahverkehr und Verkehr haben sich zu den drängendsten Themen für die Wähler entwickelt. Bildung und Schulen folgen als zweitwichtigstes Anliegen, während Migration auf den dritten Platz gerückt ist. Auch die Angst vor Arbeitsplatzverlust wächst: 16 Prozent der Erwerbstätigen fürchten nun die Arbeitslosigkeit – ein Anstieg um sechs Punkte im Vergleich zum Vorjahr.
Die Umfrage spiegelt verschobene Prioritäten und ein schwindendes Vertrauen in die politische Richtung des Landes wider. Die CDU bleibt zwar stärkste Partei, doch ihre Unterstützung schrumpft. Wirtschaftliche Unsicherheit und Infrastrukturprobleme prägen zunehmend die Sorgen der Menschen in NRW.
