21 April 2026, 10:05

NRW fördert acht bahnbrechende Projekte für Innovation und Nachhaltigkeit mit 14 Millionen Euro

Balkendiagramm, das die Stromerzeugung der US-Bundesstaaten nach Energiequelle im Jahr 2022 zeigt, mit zusätzlichem erklärendem Text.

NRW fördert acht bahnbrechende Projekte für Innovation und Nachhaltigkeit mit 14 Millionen Euro

Acht neue Projekte in Nordrhein-Westfalen haben Fördergelder erhalten, um Innovation, Nachhaltigkeit und Technologietransfer voranzutreiben. Die Initiativen decken ein breites Spektrum ab – von Wasserstoff- und Batterieforschung über Klimaanpassung bis hin zum medizinischen 3D-Druck. Insgesamt fließen über 14 Millionen Euro in die Vorhaben.

Das Projekt HyBaT (Hydrogen Battery Transformation Hub) erhält mit 2,5 Millionen Euro die höchste Förderung. Ziel ist es, den Wissens- und Technologietransfer im Bereich Batterie- und Wasserstofftechnologien in der Emscher-Lippe-Region und im Münsterland zu stärken.

Ein weiteres großes Vorhaben ist das "3D-Center UKM", das mit knapp 3,5 Millionen Euro ein interdisziplinäres Forschungszentrum für medizinischen 3D-Druck aufbauen wird. Damit sollen innovative Lösungen für das Gesundheitswesen vorangetrieben werden.

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Die Initiative "EQUIT – Campus2Company" wird mit 2,259 Millionen Euro gefördert, um die Lücke zwischen Forschungseinrichtungen und kleinen sowie mittelständischen Unternehmen (KMU) zu schließen. Das Projekt "ReNET-EV" erhält rund 1,5 Millionen Euro, um kooperative Energiesysteme für Industriegebiete im Münsterland zu entwickeln.

Im Bereich Nachhaltigkeit wird die "energieeffiziente Sanierung der St.-Ludgerus-Sporthalle in Hörstel" mit ökologischen Lösungen modernisiert – 80 Prozent der Kosten werden durch Zuschüsse gedeckt. Auch die Stadt Telgte engagiert sich mit einem Klimaanpassungskonzept, das besonders schutzbedürftige Gruppen wie Kinder vor Klimafolgen bewahren soll.

Das Projekt "REFlexBatt 2.0" erweitert die Pilotproduktion von Batterien und verbessert gleichzeitig die Rückverfolgbarkeit in der Lieferkette. Schließlich zielt "Fab.Future Ruhr" mit rund 2,7 Millionen Euro Förderung darauf ab, eine neue Innovationskultur in der Region zu etablieren.

Diese Projekte werden Fortschritte in den Bereichen Energie, Gesundheitswesen und Nachhaltigkeit vorantreiben. Mit den bereitgestellten Mitteln sollen sie die Zusammenarbeit zwischen Forschung, Wirtschaft und lokalen Gemeinschaften stärken – und so die künftige Entwicklung von Technologie und Klimaresilienz prägen.

Quelle