Nexi und Visa revolutionieren Kartendienstleistungen für deutsche Banken
Tobias LangNexi und Visa revolutionieren Kartendienstleistungen für deutsche Banken
Nexi und Visa kooperieren, um verwaltete Kartendienstleistungen in Deutschland auszubauen
Die Partnerschaft zwischen Nexi und Visa soll Banken dabei unterstützen, ihre Kartenprogramme zu modernisieren und gleichzeitig den operativen Aufwand zu reduzieren. Beide Unternehmen streben an, Finanzinstituten die Einführung und Verwaltung von Visa-Produkten zu erleichtern.
Im Mittelpunkt der neuen Zusammenarbeit steht das vollständig verwaltete Produktmodell von Nexi, das in Italien bereits erfolgreich eingesetzt wird. Dabei übernimmt Nexi sämtliche Schritte – von der Implementierung und dem täglichen Betrieb über Compliance bis hin zur Produktentwicklung. Banken können so Kartendienstleistungen schneller anbieten, ohne aufwendige interne Systeme aufbauen zu müssen.
In Deutschland wird die Lösung über Nexi Ready bereitgestellt, eine Plattform, die es Banken ermöglicht, Kartenprodukte ohne vollständige eigene Infrastruktur einzuführen. Das Angebot umfasst ein breites Spektrum an Programmen, darunter Premium-Karten, Lösungen für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) sowie digitale Erstprodukte, die sich speziell an jüngere Kunden richten.
Christian Segersven, Co-Leiter des Issuing-Geschäfts bei der Nexi Group, bezeichnete die Partnerschaft als "Katalysator für Veränderungen in der Unterstützung von Kartenemittenten". Tobias Czekalla, Länderchef von Visa in Deutschland, ergänzte, dass dieser Schritt einen grundlegenden Wandel darin markiere, wie Banken das Kartenemissionsgeschäft steuern. Ziel sei es, Komplexität abzubauen und die Markteinführungszeit neuer Produkte zu verkürzen.
Dank der Kooperation können deutsche Banken nun die Ende-zu-Ende-Verwaltungsdienste von Nexi für Visa-Karten nutzen. Durch die Auslagerung zentraler Funktionen können sich die Institute stärker auf die Bedürfnisse ihrer Kunden konzentrieren, statt sich mit Backend-Prozessen zu beschäftigen. Das Modell soll mit einer Vielzahl von Kartentypen starten – von Geschäftslösungen bis hin zu digitalen Produkten für junge Zielgruppen.






