Neuwieds Geschwindigkeitskontrollen zeigen Erfolg: Weniger Raser in zwei Jahren
Tobias LangNeuwieds Geschwindigkeitskontrollen zeigen Erfolg: Weniger Raser in zwei Jahren
Neuwied legt Ergebnisse der zweijährigen Geschwindigkeitskontrollen auf innerstädtischen Straßen vor
Die Stadt Neuwied hat die Bilanz ihrer zweijährigen Kampagne zur Geschwindigkeitsüberwachung auf innerstädtischen Straßen veröffentlicht. Die Initiative startete Ende Oktober 2023 mit dem Ziel, Raserei einzudämmen und die Belastung der Polizeikräfte zu verringern. Mit mobilen Einheiten und stativgestützten Systemen wurden Fahrzeuglenker zu verschiedenen Zeiten kontrolliert – auch spätabends und an Wochenenden.
Im ersten Jahr wurden 160.398 Fahrzeuge überprüft, wobei 7.284 Temposünder ermittelt wurden. Das entspricht einem Anteil von 4,54 Prozent aller gemessenen Fahrer. Der schwerwiegendste Verstoß betraf einen Autofahrer, der auf der Friedrich-Rech-Straße in Oberbieber mit 98 km/h durch eine 50er-Zone rasete.
Im zweiten Jahr stieg die Zahl der Kontrollen auf 164.490 Fahrzeuge, während die Verstöße auf 6.748 zurückgingen. Der Anteil der zu schnellen Fahrer sank damit auf 4,10 Prozent. Während der gesamten Aktion kündigte die Stadt die Kontrollstandorte im Voraus über soziale Medien an, um die Sensibilisierung zu erhöhen.
Die Kampagne setzte auf ein mobiles Messfahrzeug und ein transportables Stativsystem, die flexible Kontrollen an verschiedenen Straßen und zu unterschiedlichen Zeiten ermöglichten – unter der Woche, am Wochenende und bis in die späten Abendstunden.
Trotz gestiegener Kontrolldichte gingen die Verstöße im zweiten Jahr zurück: Die Quote der Raser sank von 4,54 auf 4,10 Prozent der überprüften Fahrzeuge. Mit einer Kombination aus Technik, Transparenz und zielgerichteten Maßnahmen setzte die Stadt auf mehr Verkehrssicherheit.






