12 March 2026, 20:03

Neue Rettungshubschrauber-Station in Ravensburg-Bavendorf startet 2026 und rettet Leben

Ein detailliertes altes Stadtplan von Baden-Württemberg, Deutschland, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, mit einem Gebäude in der rechten unteren Ecke und Text, der Stadtinformationen bereitstellt.

Neue Rettungshubschrauber-Station in Ravensburg-Bavendorf startet 2026 und rettet Leben

Neue Luftrettungsstation in Ravensburg-Bavendorf soll Notfallversorgung in der Region beschleunigen

Ab 2026 wird eine neue Luftrettungsstation in Ravensburg-Bavendorf die Einsatzzeiten in der Region deutlich verkürzen. Dort wird der in Christoph Oberschwaben umbenannte Rettungshubschrauber stationiert – als Nachfolger des bisherigen Christoph 45. Laut Behörden schließt der Umzug kritische Versorgungslücken und ermöglicht schnellere Hilfe für Patient:innen in abgelegenen Gebieten.

Die Verlegung des Hubschraubers geht auf eine Analyse aus dem Jahr 2020 zurück, die den Luftrettungsbedarf in Baden-Württemberg untersuchte. Die Studie empfahl, den Standort von Friedrichshafen nach Ravensburg zu verlegen, um bisher unterversorgte Gebiete besser zu erreichen. Künftig wird der Helikopter täglich von Sonnenaufgang – jedoch nicht vor 7:00 Uhr – bis 20:00 Uhr im Einsatz sein.

An der Standortwahl in Bavendorf waren lokale Verantwortliche beteiligt, darunter der Landkreis Ravensburg und die Stadt Ravensburg. Die neue Basis verkürzt die Anflugzeiten und garantiert, dass Patient:innen tagsüber innerhalb von 20 Minuten erreicht werden können – eine Leistung, die in Teilen der Region bisher nicht möglich war.

Der Vertrag für Ravensburg ist einer von zehn geplanten Ausschreibungen für Luftrettungsstationen in den kommenden Jahren. Bis 2028 will Baden-Württemberg insgesamt 13 Standorte neu einrichten oder verlegen, darunter auch in Baden-Baden und Pforzheim. Die Ausschreibung für den Ravensburg-Betrieb soll im ersten Halbjahr 2026 starten.

Sobald die Station in Betrieb geht, profitieren Tausende in Oberschwaben von einer verbesserten Notfallversorgung. Durch die verlängerten Einsatzzeiten bei Tageslicht und die strategische Lage des Standorts sollen Verzögerungen bei lebenswichtigen Einsätzen minimiert werden. Weitere Ausschreibungen im Land folgen im Rahmen des Ausbauprogramms.

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